Heinz Müller (* 10. Juli 1930 in Pößneck; † 20. Juni 2007) war ein DEFA-Dokumentarfilmregisseur.

Leben und Wirken

Heinz Müller erhielt 1945 einen Schulabschluss der mittleren Reife und absolvierte anschließend eine Lehre zum Möbeltischler bis 1946.Günter Jordan (Hrsg.), Ralf Schenk: Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946 - 92. Jovis, Berlin 1996, ISBN 978-3-931321-51-2, S. 436. Von 1949 bis 1951 arbeitete er als Modellbauer beim VEB Textima Saalfeld. Ab etwa 1952 war Heinz Müller beim DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme angestellt, zunächst als Regieassistent.Doris Hackbarth, Günter Schulz: DEFA-Studio für Populärwissenschaftliche Filme (und Vorläufer) 1946–1964, Henschel, Berlin 1997, ISBN 978-3-89487-274-8, S. 182. Ab 1959 drehte er eigene Dokumentarkurzfilme zu verschiedenen Themenbereichen, darunter mehrere über die sorbische Kultur und Z (1965) über Männer- und Frauengefängnisse. 1989/1990 stellte er seinen letzten Film fertig, danach wurde die DEFA aufgelöst. Ein kleiner Nachlass befindet sich im Filmmuseum Potsdam.Heinz Müller Filmmuseum Potsdam

Ein Heinz Müller war Chefredakteur der Zeitschrift Filmspiegel von 1977 bis 1984.Filmspiegel DEFA-Stiftung, möglicherweise ein anderer gleichnamiger Publizist

Filmografie Regie

Literatur Günter Jordan, Ralf Schenk: Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946–92. Berlin 1996. S. 436, mit biographischen Informationen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Person (DEFA) Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Filmregisseur Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 2007 Kategorie:Mann