Klein Lobbese war eine abgegangene Siedlung südlich von Niemegk.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 234) Die Fläche befindet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.
Geographie Klein Lobbese wurde in der Nähe des Weges von Zeuden nach Lobbese vermutet. Nach mündlicher Überlieferung soll am Mühlenpfuhl ein Dorf gestanden haben. Der Zusammenhang, möglicherweise sogar die Identität, mit der sogenannten Wendemark bei Zeuden galt als wahrscheinlich.
Geschichte Die Siedlung wurde 1419/1420 als zu cleinen lobbese uf den hufen erstmals erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war das Dorf bereits wüst. Danach wurde es nicht mehr schriftlich genannt. Im Erbbuch von 1506 wurden nur noch Abgaben von einer „wüsten Hufe“ verzeichnet, die vermutlich zu Klein Lobbese gehörte. Anschließend ging die Flur vollständig in der Feldmark von Lobbese auf. Für 1591 wurden dort 58 Hufen verzeichnet, was die völlige Integration der ehemaligen Dorfstelle widerspiegelte.
Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 234)
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1419 Kategorie:Treuenbrietzen