Kropshof war eine nordwestlich von Beelitz gelegene Kolonie.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 207) Die Fläche befindet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.
Geschichte Kropshof entstand als Etablissement, das 1841 im Urmesstischblatt 2040 Beelitz erstmals kartographisch verzeichnet wurde. Frühere Namensformen waren 1775 Crops‑Hof sowie 1805 Kropshof. Grundherrlich gehörte der Ort bis 1849 zum Land- und Stadtgericht Beelitz, in den Jahren 1849 bis 1878 zur Gemeindekommune Beelitz und anschließend bis 1952 zum Amtsgericht Beelitz. Kirchlich war die Kolonie nach Beelitz eingepfarrt.
Bereits 1772 wurden das Kirchenland Honigland und Krophoff an von Scholten in Erbpacht ausgegeben. Zwischen 1781 und 1783 entstanden Kolonistenhäuser, und 1784 lebten zehn Kolonistenfamilien am Ort. Im Jahr 1801 wurde Kropshof als Etablissement geführt; 1837 wurde die Siedlung unter Beelitz mitgeführt. Im Jahr 1858 bestand die Kolonie aus 13 Wohn- und 28 Wirtschaftsgebäuden. 1895 wurden noch elf Wohnhäuser gezählt; danach wurde Kropshof in den amtlichen Verzeichnissen nicht mehr erwähnt.
Bevölkerung Die Bevölkerungszahlen betrugen: 1858: 81 Einwohner 1871: 74 Einwohner 1885: 101 Einwohner 1895: 55 Einwohner.
Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 207)
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1775 Kategorie:Geographie (Beelitz)