Der Propsteifriedhof Bochum-Wattenscheid ist ein römisch-katholischer Friedhof der Kirchengemeinde Wattenscheid an der Saarlandstraße 35 im Bochumer Stadtbezirk Wattenscheid.Katholische Kirche Wattenscheid: Propsteifriedhof Bochum.

Er liegt nördlich der Bundesautobahn A 40 und östlich der Straße An der Papenburg. Der Friedhof wurde 1845 eröffnet und 1883 vergrößert. Er belegt eine Fläche von 50.719 m² (5,1 ha).

Eine Trauerhalle befand sich bis Ende der 1970er am südlichen Ende der Saarlandstraße, sie wurde durch eine neue Trauerhalle um 1980 auf dem Gelände des Friedhofs ersetzt.Karten- und Luftbildvergleich bei Stadtgeschichtliche Themen Bochums auf dem Geoportal der Stadt Bochum

Persönlichkeiten, welche auf dem Friedhof bestattet sind:

Gräberfeld der Wattenscheider Pfarrer beim Hochkreuz Otto Pokorny (1840–1893), Bürgermeister von Wattenscheid Georg Schmitz, Oberbürgermeister (1926–1971) und Oberstadtdirektor (1968–1971) von Wattenscheid, kam beim Flugunfall auf dem Altkönig um Erwin Topp, Oberbürgermeister (1924–1971) und Oberstadtdirektor (1968–1971) von Wattenscheid, kam beim Flugunfall auf dem Altkönig um Herbert Schwirtz (1929–2024), Oberbürgermeister (1971–1974) und erster Bezirksvorsitzender von Wattenscheid nach der Eingemeindung

Weiterhin befinden sich hier drei Kriegsgräberfelder. Auf einem Feld des Ersten Weltkriegs sind hier 23 deutsche Soldaten, zehn russische Soldaten und ein serbischer Soldat bestattet, in einem weiteren Feld sind 33 weitere russische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg bestattet. Die Kriegsgefangenen waren unter anderem zur Zwangsarbeit im Ruhrbergbau eingesetzt.

Siehe auch Liste von Friedhöfen in Bochum

Weblinks Eindrücke vom Propsteifriedhof

Einzelnachweise

Wattenscheid Kategorie:Erbaut 1845 Kategorie:Bauwerk in Wattenscheid