mini|Gedenkstätte vom Schlagwetterunglück 1868 Der Evangelische Friedhof Langendreer ist ein Friedhof an der Hauptstraße 229 in Langendreer, Bochum.K. D. Wupper: Evangelischer Friedhof Langendreer. Seine Gesamtfläche beträgt 5,4 ha.

Geschichte

Der Friedhof wurde 1846 in der damals selbstständigen Gemeinde Langendreer angelegt. Im alten Teil des Friedhofs sind noch historische Grabsteine zu finden, die auf die Zeit Langendreers als aufstrebende Bauernschaft zurückreichen.Kirchenkreis Bochum: Evangelischer Friedhof Langendreer. Die alte Trauerhalle wurde um 1880 errichtet.

Das älteste Denkmal erinnert an das Grubenunglück 1868 der Zeche Neu-Iserlohn mit 81 bis 101 Toten. Es war das bis damals schwerste Grubenunglück im Ruhrbergbau.

Im Süden des Friedhofs befinden sich auch Grabstätten von russischen Soldaten des Ersten Weltkrieges, welche im Ruhrgebiet als Kriegsgefangene unter anderem zur Zwangsarbeit im Ruhrbergbau eingesetzt waren.

Die 1966 eingeweihte Kapelle wurde vom Architekten Kurt Peter Kremer und dem Künstler Wolfgang Kreutter gestaltet.

Siehe auch

Liste von Friedhöfen in Bochum

Weblinks

Einzelnachweise

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