Baebius Marcellinus († um 205 n. Chr.) war ein im späten 2. Jahrhundert und zu Beginn des 3. Jahrhunderts lebender Angehöriger der römischen Adelsfamilie der Baebier.

Baebius Marcellinus amtierte während der Herrschaft des Kaisers Septimius Severus um 205 n. Chr. als Ädil. Zu dieser Zeit wurde er in den Prozess des Prokonsuls der römischen Provinz Asia, Popilius Pedo Apronianus, verwickelt. Letzterem wurde zum Vorwurf gemacht, dass seine Amme geträumt habe, er werde Kaiser werden. Während der unter der Folter durchgeführten Untersuchungen, wer von diesem Traum erzählt und wer dies gehört hatte, sagte einer der Vernommenen aus, dass damals ein kahlköpfiger Senator hineingespäht habe. Es wurde festgestellt, dass Baebius Marcellinus jener Senator war. Deswegen vom Senat zum Tod verurteilt beklagte er, dass er seine vier Kinder allein zurücklassen müsse. Danach wurde er enthauptet.Cassius Dio, Römische Geschichte 76, 8, 2 – 9, 2.

Literatur

Anmerkungen

Kategorie:Römer Kategorie:Geboren im 2. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 3. Jahrhundert Kategorie:Mann Kategorie:Politiker (Römische Kaiserzeit) Kategorie:Mitglied der Gens Baebia