|} Die Bahnstrecke Saint-Jean-d’Angély–Cognac war eine 46 km lange Meterspurbahn im Département Charente und im ehemaligen Département Charente-Inférieure (heute Département Charente-Maritime) in der Region Nouvelle-Aquitaine in West-Frankreich.

Geschichte mini|hochkant=1.75|Fahrplan, 1912 Die Meterspurstrecke wurde von der Compagnie de chemins de fer départementaux (CFD) erbaut und betrieben. Sie war als Strecke von öffentlichem Interesse klassifiziert (Intérêt général).FACS: Compagnie des Chemins de fer départementaux (CFD) – Réseau de Charente−Deux-Sèvres: 242 km.

Die 46 km lange Strecke von Saint-Jean-d’Angély nach Cognac wurde 1896 in Betrieb genommen und am 31. Dezember 1950 stillgelegt.Jean Randé, François Librini: Archéologie ferroviaire (v2): Angoulême – Cognac.

Bauweise Die Strecke verlief auf ihrer gesamten Länge vollständig auf einem von den Straßen unabhängigen Gleisbett. Sie wies weder kleine Radien noch steile Steigungen auf, weil sie im Freycinetplan ursprünglich als Normalspurstrecke geplant war.

Das Streckenprofil erlaubte hohe Geschwindigkeiten, was bei Departementsbahnen eher ungewöhnlich war. Der Bogen mit dem kleinsten Radius befand sich an der Einfahrt zum Bahnhof Burie für Züge aus Richtung Saint-Jean-d'Angély.

Einzelnachweise

Kategorie:Bahnstrecke in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Erbaut 1896