Die Bahnstrecke Mirambeau–Saint-Aigulin war eine 57 km lange Meterspurbahn im ehemaligen Département Charente-Inférieure (heute Département Charente-Maritime) in der Region Nouvelle-Aquitaine in West-Frankreich.

Geschichte Die Meterspurstrecke wurde von der Compagnie des chemins de fer économiques des Charentes (EC, umgangssprachlich Le p’tit Mairat) erbaut und betrieben.

Der 28 km lange Streckenabschnitt von Mirambeau nach Chepniers wurde 1. Dezember 1903 in Betrieb genommen.Recueil général des lois, décrets et arrêtés… 1904. Die Strecke wurde am 27. März 1904 um 29 km von Chepniers bis Saint-Aigulin verlängert.Recueil général des lois, décrets et arrêtés… 1905.

Die Gesamtstrecke wurde 1934 stillgelegt.Jean Randé und François Librini: Archéologie ferroviaire (v2): Mirambeau – Saint-Aigulin.

Doppelnamen Einige Bahnhöfe und Haltestellen tragen Doppelnamen: Die Haltestelle Orignolles-Montguyon liegt am gleichnamigen Bahnhof der normalspurigen Bahnstrecke Châteauneuf-sur-Charente–Saint-Mariens-Saint-Yzan, und auch der Bahnhof Montguyon-Saint-Martin-d'Ary trägt aufgrund des erwarteten Verkehrsaufkommens aus Montguyon als Kompromiss einen Doppelnamen, obwohl er genau genommen in Saint-Martin-d'Ary lag.Les débuts du chemin de fer en Haute-Saintonge: Montendre évince Montguyon et Saint-Aigulin finit par s'imposer face à la Roche-Chalais!

Erhaltene Bauwerke Bei Le Fouilloux sind noch die Eisenbahnbrücke von Cottières und die Haltestelle von Grand-Pineau erhalten.

Einzelnachweise

Kategorie:Bahnstrecke in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Erbaut 1903