Hans Keller (* 16. Mai 1928 in Rheinfelden; † 15. Juni 2010 in Zürich; heimatberechtigt in Wald im Kanton Zürich) war ein Schweizer Tiermediziner.

Leben und Wirken Er war der Sohn des Jakob Ernst Keller und der Anna Maria, geborene Waldmeyer. 1952 heiratete er Margareta Budliger, Tochter des Johannes Budliger und der Katharina Elsa, geborene Friedinger. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Zürich von 1943 bis 1947 studierte Keller von 1947 bis 1952 Veterinärmedizin an der Universität Zürich (1953 Dr. med. vet.). Anschliessend bildete er sich von 1953 bis 1954 am Institut Pasteur in Paris in medizinischer Mikrobiologie, Serologie und Immunologie fort und arbeitete 1955 als Virologe an der New York Veterinary School in Ithaca. Von 1955 bis 1962 war Keller als Mikrobiologe in der Firma Veterinaria AG in Zürich sowie von 1962 bis 1963 als Verwalter des Schlachthofs und Leiter der Fleischschau Luzern tätig. Von 1964 bis 1977 hatte er das Amt des Kantonstierarztes in Zürich inne. Keller wurde 1973 zum ausserordentlichen Professor für Tierseuchenlehre und Tierhygiene an der Universität Zürich ernannt, an der er bis 1981 unterrichtete. Von 1977 bis 1985 wirkte er als Direktor des Bundesamts für Veterinärwesen, in dem er sich insbesondere für die tierärztliche Fleischhygiene im Zusammenhang mit der Revision des eidgenössischen Lebensmittelgesetzes engagierte. Daneben lehrte er von 1981 bis 1986 als nebenamtlicher Extraordinarius an der Universität Bern Tierseuchenlehre und Tierseuchengesetzgebung.

Quellen

Hans Keller. In: Archiv für Agrargeschichte.

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