mini|hochkant=1.3|Guy Ligier und Jo Schlesser (links und rechts am Wagen lehnend) mit dem siegreichen Ford Mk IIB vor dem Rennstart … mini|hochkant=1.3|… und während des Rennens Das achte 12-Stunden-Rennen von Reims, auch 12 Heures de Reims, fand am 25. Juni 1967 auf der Rennstrecke von Reims statt und zählte zu keiner Rennserie.

Das Rennen

1967 fand auf dem Straßenkurs in der Nähe von Reims zum letzten Mal ein 12-Stunden-Langstreckenrennen statt. Zwei Wochen zuvor war die Elite des Sportwagensports beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start gewesen und viele Teams verzichteten auf eine Teilnahme beim Rennen in Reims. Dennoch standen am Renntag 34 Fahrzeuge in der Startaufstellung. Traditionell startete das Rennen um Mitternacht und ging am Sonntag zu Mittag zu Ende.

Die Nachtstunden dominierten drei der gemeldeten Lola T70 Mk.3 GT, die im Laufe des Rennens allesamt ausfielen. Auch der Matra MS630 von Jean-Pierre Jaussaud und Henri Pescarolo musste nach einem Getriebeschaden vorzeitig abgestellt werden. Am Sonntagvormittag lag der Ford Mk IIB von Guy Ligier und Jo Schlesser mit einem Vorsprung von zwei Runden komfortabel vor dem Ferrari 365 P2/3 von Jo Siffert und David Piper in Führung. Siffert kam 15 Minuten vor dem Rennenden an die Boxen und berichtete von einem lauten Geräusch aus dem Motorraum. Ein Pleuelstange war gebrochen und schlug gegen das Kurbelgehäuse. Siffert gelang es, den Motor noch einmal zu starten und in ganz langsamer Fahrt noch eine Runde zu fahren, um den zweiten Gesamtrang zu erreichen. Als Gesamtdritter kam der Porsche 906 von Robert Buchet und Hans Herrmann in die Wertung.

Ergebnisse

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden 1 P + 2.0 1 Ford France Guy Ligier Jo Schlesser Ford Mk IIB 296 2 P + 2.0 9 David Piper David Piper Jo Siffert Ferrari 365 P2/3 289 3 S 2.0 35 Robert Buchet Hans Herrmann Porsche 906 284 4 S P.0 27 Squadra Tartaruga Dieter Spoerry Rico Steinemann Porsche 906 LH 281 5 S 2.0 37 Edgar Berney André Wicky Porsche 906 277 6 S 2.0 36 Midland Racing Partnership Vic Elford William Bradley Porsche 906 270 7 S + 2.0 17 Peter Sutcliffe Peter Sutcliffe Richard Bond Ford GT40 267 8 S + 2.0 18 Colin Crabbe Colin Crabbe Roy Pierpoint Ford GT40 259 9 P 1.3 66 Automobiles Alpine Jean-Louis Marnat Roger Delageneste Alpine A210 258 10 P 1.3 66 Automobiles Alpine André de Cortanze Alain LeGuellec Alpine A210 256 11 P 1.6 58 VDS Teddy Pilette Serge Trosch Alfa Romeo Giulia TZ2 252 12 S + 2.0 16 Edward Nelson Edward Nelson Eric Liddell Ford GT40 249 13 P 1.3 67 C.D. Alain Bertaut André Guilhaudin C.D. SP66C 243 14 GT 2.0 45 Sylvain Garant Jacques Rey Porsche 911S 233 15 GT 1.3 61 Automobiles Alpine Gérard Larrousse Jean-Claude Andruet Alpine A110 232 16 GT 2.0 49 Roger Enever Alec Poole MGB 204 17 GT 2.0 46 Alain Finkelstein Jean-Pierre Hanrioud Porsche 911S 197 Ausgefallen 18 P 2.0 26 Matra Sports Jean-Pierre Jaussaud Henri Pescarolo Matra MS630 77 19 P + 2.0 2 Lola Cars John Surtees David Hobbs Lola T70 Mk.3 GT 20 P + 2.0 3 Sid Taylor Denny Hulme Frank Gardner Lola T70 Mk.3 GT 21 P + 2.0 4 Jackie Epstein Jackie Epstein Paul Hawkins Lola T70 Mk.3 GT 22 P + 2.0 5 Mike de Udy Mike de Udy Hugh Dibley Lola T70 Mk.3 GT 23 S + 2.0 15 Ford France Henri Greder Jean-Michel Giorgi Ford GT40 24 S + 2.0 19 David Piper Richard Attwood Mauro Bianchi Ferrari 250LM 25 P + 2.0 20 David Prophet David Prophet John Fitzpatrick Ferrari 250LM 26 S + 2.0 24 Brescia Corse Umberto Maglioli Nino Vaccarella Ford GT40 27 P 2.0 28 North American Racing Team Pedro Rodríguez Jean Guichet Ferrari Dino 206S 28 P 1.6 32 Wingfield Mike Knight Simon Delatour Lotus 47 29 P 1.6 33 Fawdington & Ramsey Julian Sutton Andrew Hedges Lotus 47 30 P 2.0 38 Mike de Udy Roy Pike John Raeburn Porsche 906 31 GT 2.0 48 Gahan Noël van Assche Porsche 911S 32 P 1.6 52 Automobiles Alpine Henri Grandsire Patrick Depailler Alpine A210 33 P 1.6 55 Automobiles Alpine Mauro Bianchi Jean Vinatier Alpine A210 34 P 1.6 59 Automobiles Alpine Mark Konig Rollo Fielding Nomad Mk.1

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis 35 Ferrari Ferrari

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement S + 2.0 Peter Sutcliffe Richard Bond Ford GT40 Rang 7 S 2.0 Robert Buchet Hans Herrmann Porsche 906 Rang 3 P + 2.0 Guy Ligier Jo Schlesser Ford Mk IIB Gesamtsieg P 2.0 Dieter Spoerry Rico Steinemann Porsche 906 LH Rang 4 P 1.6 Teddy Pilette Serge Trosch Alfa Romeo Giulia TZ2 Rang 11 P 1.3 Jean-Louis Marnat Roger Delageneste Alpine A210 Rang 9 GT 2.0 Sylvain Garant Jacques Rey Porsche 911S Rang 14 GT 1.3 Gérard Larrousse Jean-Claude Andruet Alpine A110 Rang 15

Renndaten

Gemeldet: 35 Gestartet: 34 Gewertet: 17 Rennklassen: 8 Zuschauer: unbekannt Wetter am Renntag: warm und trocken Streckenlänge: 8,300 km Fahrzeit des Siegerteams: 12:00,000 Stunden Gesamtrunden des Siegerteams: 296 Gesamtdistanz des Siegerteams: 2456,800 km Siegerschnitt: 204,854 km/h Pole Position: Paul Hawkins – Lola T70 Mk.3 GT (#4) – 2:07,900 Schnellste Rennrunde: Paul Hawkins – Lola T70 Mk.3 GT (#4) – 2:10,500 = 229,013 km/h Rennserie: zählte zu keiner Rennserie

Literatur

Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

Weblinks

Rennbericht Ergebnisse

#1967 Kategorie:Motorsportveranstaltung 1967