Antonio Serrano Sánchez (* 8. März 1965 in La Solana) ist ein ehemaliger spanischer Leichtathlet, der sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert hat und anschließend als Leichtathletiktrainer tätig war.
Sportliche Laufbahn Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Antonio Serrano vermutlich bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1988 in Auckland, bei denen er nach 36:45 min auf den 41. Platz über die Langdistanz gelangte. Im Juli gewann er bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Mexiko-Stadt in 14:41,75 min die Bronzemedaille im 5000-Meter-Lauf hinter den Mexikanern Arturo Barrios und Mauricio González. Anschließend nahm er über 10.000 Meter an den Olympischen Sommerspielen in Seoul teil und schied dort mit 29:01,13 min in der Vorrunde aus. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Stavanger in 42:30 min 73. über die Langdistanz und anschließend gewann er bei der Sommer-Universiade in Duisburg in 13:39,50 min und 28:43,97 min jeweils die Bronzemedaille über 5000 und 10.000 Meter. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1990 in Aix-les-Bains erreichte er nach 35:51 min Rang 61 über die Langdistanz und im Sommer kam er bei den Europameisterschaften in Split mit 13:42,03 min nicht über den Vorlauf über 5000 Meter hinaus. Zudem siegte er bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Manaus in 13:56,37 min. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-WM in Antwerpen in 35:10 min 37. im Einzelbewerb und sicherte sich in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Mannschaften aus Kenia und Äthiopien. Im Juli belegte er bei den Studentenweltspielen in Sheffield in 13:42,70 min den fünften Platz über 5000 Meter, ehe er bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 13:59,75 min nicht über die Vorrunde hinauskam. 1992 nahm er über 5000 Meter an den Olympischen Sommerspielen in Barcelona teil und verpasste dort mit 13:42,92 min den Finaleinzug. Anschließend wurde er beim IAAF World Cup in Havanna in 28:54,38 min Zweiter im 10.000-Meter-Lauf hinter dem Äthiopier Addis Abebe.
Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1993 in Amorebieta-Etxano wurde er nach 34:29 min 43. im Einzelbewerb und im Juli siegte er in 28:16,16 min über 10.000 Meter bei der Sommer-Universiade in Buffalo. Anschließend gelangte er bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 29:04,10 mn im Finale auf den elften Platz. Im Jahr darauf landete er bei den Crosslauf-WM in Budapest nach 36:07 min auf dem 38. Platz und im August wurde er bei den Europameisterschaften in Helsinki in 28:31,75 min 16. über 10.000 Meter. Im Dezember gewann er bei der Premiere der Crosslauf-Europameisterschaften in Alnwick in 28:03 min die Bronzemedaille hinter den Portugiesen Paulo Guerra und Domingos Castro und sicherte sich in der Teamwertung die Silbermedaille hinter dem portugiesischen Team. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1995 in Durham platzierte er sich nach 35:07 min auf dem 19. Platz und sicherte sich in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus Kenia und Marokko. Im Sommer verpasste er bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 28:51,37 min den Finaleinzug über 10.000 Meter. Anschließend belegte er bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Belfort mit 1:01:56 h den vierten Platz und gewann in der Teamwertung die Silbermedaille hinter dem kenianischen Team. Bei den Crosslauf-WM 1996 in Stellenbosch landete er nach 35:47 min auf dem 32. Platz und im Dezember wurde er bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Charleroi nach 34:32 min 21. Im Jahr darauf siegte er in 2:11:59 h beim Venedig-Marathon und 1998 gelangte er bei den Europameisterschaften in Budapest mit 2:14:58 h auf dem zwölften Platz im Marathonlauf. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 1999 in Palermo erreichte er nach 1:03:58 h Rang 33 und in den Folgejahren trat er nur noch vereinzelt bei nationalen Wettkämpfen in Erscheinung. Zudem ist er als Leichtathletiktrainer im Mittel- und Langstreckenbereich tätig, unter anderem für Marta Pérez. Zudem ist auch seine Tochter Marta Serrano als Leichtathletin aktiv.
Persönliche Bestzeiten 1500 Meter: 3:40,67 min, 12. Juli 1989 in Barcelona 3000 Meter: 7:47,73 min, 13. September 1989 in Jerez de la Frontera 5000 Meter: 13:22,40 min, 30. Mai 1991 in Sevilla 10.000 Meter: 27:47,33 min, 20. Juni 1993 in Hengelo Halbmarathon: 1:01:30 h, 29. März 1998 in Den Haag Marathon: 2:09:13 h, 25. September 1994 in Berlin
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