mini|Kapelle (2026) Der Friedhof Elsen in Paderborn ist ein im März 1829 erstmals in einer Chronik erwähnter Friedhof, dessen Gründungsdatum bisher nicht genauer ermittelt werden konnte. Die Stätte der Sepulkralkultur findet sich unter der Adresse Von-Ketteler-Straße 36 nördlicho. V.: Friedhof Elsen auf der Seite paderborn.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 3. April 2026 der Dionysius-KircheRolf-Dieter Müller: Spuren. Gedächtnisorte für Frauen in Paderborn. In Barbara Stambolis (Hrsg.): Frauen in Paderborn. Weibliche Handlungsräume und Erinnerungsorte ( = Paderborner historische Forschungen, Bd. 13), Köln: SH-Verlag, 2005, ISBN 978-3-89498-154-9 und ISBN 3-89498-154-7, S. 34ff.; hier: S. 40; Vorschau über Google-Bücher im heutigen Paderborner Stadtbezirk Elsen und weist mehrere Zugänge auf.
Noch Ende des 19. Jahrhunderts war „auf dem Kirchhof zu Elsen“ vermehrt ein Bewuchs mit dem Gefleckten Schierling (Conium maculatum) beobachtet worden.Jahresbericht des Westfälischen Provinzial-Vereins für Wissenschaft und Kunst, Bd. 23 (1895), S. 214; Google-Books
Im älteren Bereich des zweigeteilten Friedhofes wurden neun Grabstellen für Zivilisten angelegt, die in Folge der Luftangriffe auf Paderborn im Zweiten Weltkrieg zwischen 1943 und 1945 ums Leben gekommen sind.
In der Nachkriegszeit wurde eine Kapelle erbaut, die 1952 eingeweiht werden konnte und aktuell etwa 40 Sitzplätze vorhält.
1975 übernahm die Stadt Paderborn im Zuge der kommunalen Neugliederung das Areal, das 1981 von rund 40.000 m² auf gesamt etwa 50.000 m² mit zuletzt mehr als 2000 Grabstätten erweitert wurde.
Mitte der 2020er Jahre wurden jährlich rund 90 Beisetzungen auf dem ganztägig durchgängig geöffneten Friedhof durchgeführt. Zuständig ist das Paderborner Amt für Umweltschutz und Grünflächen.
Auf dem Gelände sind mindestens zwei Denkmäler ausgewiesen sowie zwei Hochkreuze aufgestellt.
Siehe auch Liste der Friedhöfe in Paderborn
Weblinks Friedhof Elsen mit Beschreibung und Übersichtsplan Friedhof Elsen auf Find a Grave
Einzelnachweise
Elsen
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