Die Hydrometallierung ist eine metallorganische Reaktion, bei der eine Metall-Wasserstoff-Verbindung an Alkene oder Alkine unter Ausbildung einer Metall-Kohlenstoff-σ-Bindung und einer neuen C–H-Bindung addiert wird. Es handelt sich um eine stereospezifische syn-Addition und kann auch als Insertionsreaktion eines Alkens in die Metall-Wasserstoff-Bindung beschrieben werden. Die Umkehrreaktion ist die β-Hydrideliminierung.
Die Hydrometallierung ist ein entscheidender Schritt bei homogenkatalytischen Prozessen, beispielsweise bei der Hydroformylierung, Hydrosilylierung oder Hydroaluminierung.
Einzelnachweise
Kategorie:Chemische Reaktion