Mieke Coppens-Frehe (* 18. April 1940 in Dordrecht) ist eine niederländische Bildhauerin und Medailleurin.
Leben und Werk Maria „Mieke“ Frehe wurde 1940 auf dem Eiland van Dordrecht in der Provinz Zuid-Holland geboren. Sie besuchte von 1956 bis 1960 die Academie voor Beeldende Kunsten Sint-Joost in Breda und studierte von 1960 bis 1964 an der Jan-van-Eyck-Akademie in Maastricht bei Fred Carasso. Am 10. September 1964 heiratete sie G.B.F. Coppens und lebte in Eindhoven.
1964 fand in Madurodam eine Ausstellung mit Kleinskulpturen von Studierenden der Maastrichter Akademie statt. Mieke Frehe wurde dafür mit dem Madurodam-Preis bzw. „Werninkprijs voor Kleinplastiek“ ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie zudem einen Preis der Gemeinde Heer und wurde 1965 mit einem Förderpreis der Stadt Eindhoven ausgezeichnet. Im Auftrag der Rotterdamse Kunststichting gestaltete sie 1966 den „Penning van de Merwe“, einen der von der Stiftung vergebenen Kunstpreise in Form einer Medaille. 1972 war sie an der Akademie Industriële Vormgeving in Eindhoven tätig.
Mieke Coppens-Frehes künstlerische Arbeit ist sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Dazu gehören Wandskulpturen, freistehende Skulpturen und Kleinskulpturen aus Bronze und Gips sowie verschiedene Medaillen. Ihre Bronzeskulpturen sind im Wachsausschmelzverfahren gefertigt. Sie ist Mitglied der „Brabantse Kunst Stichting Tilburg“ und von „C.O.S.A. Centraal Orgaan Scheppend Ambacht Delft“.
Ausstellungen (Auswahl) 1965: Contour onzer beeldende kunst. Stedelijk Museum Het Prinsenhof, Delft 1965: 8. Biënnale Middelheim. Middelheimmuseum, Antwerpen 1966: Beelden uit Vlaanderen, Limburg en Noord-Brabant. Stadtpark, Kerkrade 1968: De vijfjaarlijkse jonge kunst uit Zuid-Nederland I. Van Abbemuseum, Eindhoven 1969: Gemeentehuis, Zundert 1973: Brabantse Kunst Stichting, Tilburg
Skulpturen im öffentlichen Raum (Auswahl) Jonge vogel. 1965, Rembrandtlaan, Lopik Groei. 1969, Eindhoven Opbloei. 1970, Eindhoven De reepmaker. 1982, Van Tuijllaan, Schijndel Gestelse Blauwbuik. 1986, Franz Léharplein, Eindhoven-Gestel Vogelmens. 1986, Maartensheem, Hillegom Uil. 1990, Grote Kerk / Meester van Houtstraat, Heusden De Rietsnijder. 1993, Kasteellaan / Grote Kerkstraat, Geertruidenberg
Weblinks
Einzelnachweise Maria Frehe. In: Beeldend BeNeLux Elektronisch (Lexicon). Abgerufen am 7. März 2026
Kleinplastieek bekroond. Mieke Frehe kreeg Madurodamprijs. In: Limburgs Dagblad vom 2. Mai 1964. Abgerufen am 7. März 2026
Beeldschoon Schijndel. In: heemkundekringschijndel.nl. Abgerufen am 7. März 2026
Mieke Coppens-Frehe. Biografische Daten und Werke im Niederländischen Institut für Kunstgeschichte (niederländisch)
Mieke Coppens-Frehe. In: Mens & Dier in Steen & Brons. Abgerufen am 7. März 2026
Kategorie:Bildhauer (Niederlande) Kategorie:Niederländer Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Frau