Robert Martin Keller (* 6. Oktober 1933 in Minot, North Dakota) ist ein US-amerikanischer lutherischer Geistlicher. Von 1988 bis 1999 war er Bischof der Ost-Washington-Idaho-Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika.

Biographie Keller wurde in North Dakota geboren und wuchs in Washington auf, wo sein Vater als Pfarrer tätig war. Er studierte am Pacific Lutheran College in Tacoma und erwarb dort 1955 einen Bachelorabschluss. Anschließend nahm er ein Theologiestudium am Wartburg Seminary in Iowa auf, das er 1959 erfolgreich beendete. Er wurde im selben Jahr in der Amerikanischen Lutherischen Kirche ordiniert und trat eine Pfarrstelle an der Pilgrim Lutheran Church in Othello an. 1965 wechselte er an die Lutheran Church of the Good Shepherd in Olympia, wo er gemeinsam mit Robert Hofstad, der später ebenfalls Bischof wurde, und David Steen eines der ersten Pastoral-Teams in der lutherischen Kirche bildete. 1983 wurde er von Bischof Clifford Lunde zu seinem Assistenten berufen und war in dieser Funktion besonders für die spirituelle Betreuung der Geistlichen im Pazifischen Nordwesten verantwortlich.

Als die ALC 1988 in der neugegründeten ELCA aufging, wurden auch eine eigene Synode für den Osten von Washington und den Bundesstaat Idaho gebildet. Diese Synode wählte Keller schon 1987 zu ihrem ersten Bischof, er trat sein Amt zum Jahreswechsel an. 1991 und 1995 wurde Keller im Amt bestätigt. Zu den Bischofswahlen auf der Synodalversammlung 1999 trat Keller nicht mehr an, sondern trat in den Ruhestand ein. Zu seinem Nachfolger wurde Martin Wells gewählt.

Keller heiratete 1957 Betty Toepke.

Einzelnachweise

Kategorie:Bischof der Nordwest-Intermountain-Synode Kategorie:Lutherischer Bischof (20. Jahrhundert) Kategorie:Geistlicher der Amerikanischen Lutherischen Kirche (1960) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Mann