Friedolin „Fritz“ Georg Eduard Eckert (* 27. Dezember 1935 in Erlabrunn; † 1. Juli 2004) war ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben Eckert absolvierte 1954 das Abitur an einem humanistischen Gymnasium in Würzburg und trat im selben Jahr in den Bundesgrenzschutz ein, wo er in Coburg ausgebildet wurde. Am 1. Juli 1956 wechselte er als Offizieranwärter zur Bundeswehr und durchlief die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes der Fallschirmjägertruppe, wurde 1957 zum Leutnant befördert und hatte erste Verwendungen im Bereich der 1. Luftlandedivision.
Von 1966 bis 1968 absolvierte Eckert den 9. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von Oktober 1968 bis 1970 Referent im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und von 1970 bis 1972 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) einer Panzerbrigade. Von 1972 bis März 1973 absolvierte er einen Lehrgang am Air Force Systems Command in Norfolk in den Vereinigten Staaten und war von April 1973 bis März 1975 Bataillonskommandeur des Fallschirmjägerbataillons 262 in Merzig. Von April 1975 bis September 1977 wurde er im Stab der Northern Army Group der NATO in Mönchengladbach eingesetzt und wurde im Oktober 1977 Chef des Stabes der 1. Luftlandedivision in Bruchsal. Anschließend war er ab Juli 1979 Referatsleiter für Heeresplanung im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.
Von April 1983 bis März 1990 war Eckert Brigadekommandeur der Luftlandebrigade 26 in Saarlouis, wo 1985 die Ernennung zum Brigadegeneral erfolgte. Im April 1990 wurde er stellvertretender Divisionskommandeur der 1. Luftlandedivision in Bruchsal und übernahm am 3. Oktober 1990 das Kommando über die 11. Mot.-Schützendivision in Halle (Saale) der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR mit dem Auftrag, diese zur Heimatschutzbrigade 38 umzuwandeln. Ab Oktober 1991 war er Divisionskommandeur der 1. Luftlandedivision in Bruchsal. Mit Ablauf des März 1994 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Von 1996 bis 2000 war Eckert Präsident des Bundes Deutscher Fallschirmjäger.
Eckert war verheiratet, katholisch und hatte eine Tochter sowie zwei Söhne.
Auszeichnungen Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
Siehe auch Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Kommandeur der 1. Luftlandedivision (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 38 (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Kommandeur der Luftlandebrigade 26 (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr Kategorie:Person (Führungsakademie der Bundeswehr) Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold Kategorie:Fallschirmjäger (Bundeswehr) Kategorie:Militärperson (NATO) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2004 Kategorie:Mann