mini|Wappen der Freiherren von Pfetten Maximilian Marquart Freiherr von Pfetten-Arnbach (* 23. Juni 1807 in München; † 26. Oktober 1870 in Ramspau) war ein bayerischer Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben Herkunft Maximilian entstammte der II. Linie Arnbach des bayerischen Uradelsgeschlechts von Pfetten. Er war der älteste Sohn des bayerischen Kämmerers und Gutsbesitzers Joseph von Pfetten-Arnbach (1784–1870) und dessen erster Ehefrau Walpurga, geborene Gräfin von und zu Daun (1786–1822). Der bayerische Generalmajor und Stadtkommandant von Regensburg Ignaz von Pfetten-Arnbach (1794–1863) war sein Onkel.
Karriere Pfetten war Kammerherr und von 1852 an Mitglied des Landrats der Oberpfalz. Er übernahm den von seinem Vater im Fideikommiss geführten Gutsbesitz und hatte von 1855 bis 1869 für den Wahlbezirk Regensburg einen Sitz in der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete. In dem Parlament war er überwiegend im Ausschuss für Gegenstände der Finanzen und der Staatsschuld tätig. Vom 28. August 1866 an war er 2. Präsident des Präsidiums der Kammer der Abgeordneten.
Familie Pfetten hatte sich am 10. August 1843 in München mit Adelheid Freiin von Aretin (1817–1890) verheiratet. Aus der Ehe gingen der Reichstagsabgeordnete Sigmund von Pfetten-Arnbach (1847–1931) und der bayerische Generalleutnant Theodor von Pfetten-Arnbach (1852–1922) hervor.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 9. Wahlperiode)
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Gerader Jahrgang: Deutscher Uradel. 1924. Vierundsiebzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1923, S. 518–519.
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