Nata di marzo ist ein italienisch-französischer Spielfilm aus dem Jahr 1958. Regie führte Antonio Pietrangeli.

Handlung Die 17-jährige Francesca, die aus einem armen Elternhaus stammt, lernt den 30-jährigen Architekten Sandro kennen. Sie verliebt sich in ihn. Obwohl sie nach dem ersten Kuss Sandros zögert, heiratet sie ihn kurz danach. Die Flitterwochen verlaufen zunächst glücklich, aber es gibt zu dieser Zeit schon Anzeichen, dass das Interesse aneinander zum Erlöschen kommen könnte. Während der Alltag in die Beziehung einkehrt, merkt Francesca, dass sie sich zunehmend langweilt, außerdem bemerkt sie an Sandro patriarchale Züge und egoistisches Verhalten. Sie schöpft außerdem den Verdacht, dass er ein Verhältnis mit einer Arbeitskollegin hat.

Durch die Lüge, dass sie ein Kind erwarte, wird Sandro wieder zufriedener und fürsorglicher. In seiner Euphorie kauft er auch ein Auto, als es sich herausstellt, dass Francesca eine bessere Fahrerin ist, fühlt er sich wieder gekränkt. Die Ehe der beiden kriselt weiter und Francesca beschließt, wieder selbstständiger zu werden und ihr abgebrochenes Studium wiederaufzunehmen. Auch Sandro distanziert sich immer mehr von ihr.

Als Sandro Francesca zufällig in der Stadt mit einer Bekannten sieht, nutzt sie nach dem Treffen die Gelegenheit zu einer Aussprache über ihre Beziehung. Sie wirft Sandro egoistisches Verhalten und Untreue vor. Auch diesmal gelingt es ihm nicht, sie für sich zu gewinnen. Bei einem späteren Gespräch mit einem Freund merkt Francesca allerdings, dass auch dieser Charakterschwächen hat. Angetrunken kommt sie nach Hause und möchte Sandros Auto demolieren. Sie verwechselt allerdings die Fahrzeuge und es kommt zu einem Wortgefecht mit dessen Besitzer. Sandro kommt ihr nun zu Hilfe und nimmt sie vor dem Fremden in Schutz. Ebenso beobachtet sie an diesem Abend, wie eine Prostituierte ohne triftigen Grund von der Polizei abgeführt wird.

Da sie weiterhin alleine sein möchte, verabschiedet sie sich von Sandro und steigt in eine Straßenbahn ein. Dieser nimmt zu Fuß die Verfolgung auf und bittet sie, zu bleiben. Während der Fahrt merkt sie schließlich, wie sehr sie an Sandro hängt und es kommen ihr die Tränen. An der nächsten Haltestelle steigt sie aus und fällt ihm in die Arme.

Kritik

Weblinks

Beschreibung beim Arsenal Filminstitut

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1958 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Französischer Film Kategorie:Filmkomödie