mini|Porträt der Künstlerin mit einer Skulptur, die in ihrem Haus in Barranco entstanden ist Silvia Westphalen Ortiz (* 1961 in Rom, Italien) ist eine peruanische Bildhauerin und Malerin. Sie zählt zu den bedeutenden bildenden Künstlerinnen Perus und fertigt ihre Steinskulpturen aus Marmor, Alabaster, Travertin und Onyx.

Leben und Werk mini|Ausstellung Las edades de la piedra. Im Vordergrund: Lanzón III, 2017. mini|Silvia Westphalen: Vogel vor schwarzem Wald, 1986 Westphalen ist die Tochter des Dichters Emilio Adolfo Westphalen und der Malerin Judith Ortiz Reyes de Westphalen. Ihr Vater ist Träger des Nationalen Literaturpreises von 1977 und des Internationalen Miguel-Hernández-Poesiepreises von 1998. Die Werke ihrer Mutter wurden in den Vereinigten Staaten, Italien, Chile, Spanien, Mexiko und Belgien ausgestellt.

Von 1963 bis 1992 lebte Westphalen nacheinander in Lima, Rom, Mexiko-Stadt sowie in den portugiesischen Städten Lissabon, Lagos und Évora. Sie besuchte drei Jahre lang das Centro de Arte e Comunicação Visual de Lisboa (Ar.Co) und absolvierte 1982 den Kurs Plastische Erfahrungen des Malers João Vieira an der Sociedade Nacional de Belas Artes de Lisboa. Von 1983 bis 1986 arbeitete sie unter der Anleitung des Bildhauers João Cutileiro und nahm 1986 am II. Bildhauersymposium in Durbach teil. Ihr Werk Vogel vor schwarzem Wald steht im Skulpturenpark Durbach. Von 1986 bis 1992 leitete sie die Abteilung für Steinskulptur des Kulturzentrums von Évora. 1991 wurde sie vom Kulturinstitut von Macau in China eingeladen, einen Workshop für Marmorbildhauerei zu leiten. Sie wirkte an Bühnenproduktionen des Centro Dramático de Évora mit und erhielt 1992 ein Stipendium der Calouste-Gulbenkian-Stiftung für einen Bühnenbildkurs in Paris. 1993 kehrte sie nach Peru zurück, wo sie seither lebt.

Sie hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Lissabon, Porto, Coimbra, Frankfurt, Madrid, Rio de Janeiro, Santiago de Chile, Lima, Arequipa und New York teilgenommen. In Lima schuf sie eine Wandskulptur für die Kapelle der Pfarrei Nuestra Señora de la Reconciliación in der Urbanización Camacho (La Molina) und realisierte 2018 ein großflächiges Wandgemälde für die Eingangshalle des Geschäftshauses Primera Visión im Stadtteil San Isidro.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl) 1989 erhielt sie den ersten Preis für Bildhauerei des Programa Cultural y Desarrollo del Club Portugués de Artes e Ideas. 1992 erhielt sie ein Stipendium der Calouste-Gulbenkian-Stiftung (Portugal) für einen Bühnenbildkurs in Paris. 1998 wurde sie auf der 1. Nationalen Biennale in Lima als beste Künstlerin ausgezeichnet. 2012 nahm sie an einem Kulturprojekt im Nationalpark Bahuaja Sonene in der Region Madre de Dios und der Region Puno teil. 2013 präsentierte sie ihre Werke auf der Kunstmesse Pinta in New York und stellte sie im selben Jahr am Pratt Institute in Brooklyn aus. 2014: Luces-Preis der peruanischen Zeitung El Comercio für die beste Einzelausstellung von Skulpturen.

Einzelausstellungen (Auswahl) 2022: Selva, Kulturzentrum Inca Garcilaso des peruanischen Außenministeriums 2021: De Voz a Voz, Negar el desierto, Museum für zeitgenössische Kunst-MAC 2019: suculentas, Galeria Forum, Lima 2017: Las edades de la piedra, ICPNA, Miraflores 2014: Epicentros, Galeria Forum, Lima 2011: piedras sueltas, Galeria Forum, Lima 2011: Piedra y Tierra, con Ricardo Wiesse, Cultural – Arequipa, Peru 2009: Atrapaviento, Galeria Forum, Lima 2007: Rio Revuelto, Galeria Forum, Lima 2006: En las enaguas del volcan, Cultural – Arequipa, Peru 2006: Palacio Inca-Yupanqui, Cusco, Peru 2005: El Bosque, muestra antologica, Galeria Luis Miro, Quesada, Miraflores, Lima 2004: Esculturas, Galeria Forum, Lima 2002: Dibujos sobre piedra, Galeria Forum, Lima 2000: Conchas, caracoles y otros frutos, Galeria Forum. 1999: Representa al Peru en la II Bienal Iberoamericana de Lima 1998: Galeria Forum, Lima 1997: Diez Años de Escultura, Galeria L'Imaginaire, Alianza Francesa, Lima 1996: Galeria Forum, Lima 1995: Galeria Forum, Lima 1994: Galeria Cecilia Gonzales, Lima 1992: Galeria Camino Brent, Lima 1991: Galeria Ara, Lissabon 1990: Galeria Municipal de Albufeira 1988: Galeria Leo, Lisboa – Grupo Pro-Evora, Evora, Portugal 1987: Palacio Cidadela, Cascais; Galeria Roma y Pavia, Oporto; Casa Museo Alvaro de Campos, Tavira, Portugal 1986: Galeria Roma y Pavia, Oporto, Portugal

Weblinks

Offizielle Website (englisch) CV (spanisch) Youtube Video:'Piedras sueltas', individual de Silvia Westphalen (spanisch)

Einzelnachweise

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