Daniela Magnani Hüller (* 1995 in München) ist eine deutsch-brasilianische Filmemacherin. Leben und Wirken Daniela Magnani Hüller wuchs in München auf und lebte nach der Schule für ein Jahr in Rio de Janeiro. Nach einem Bachelorabschluss in Medien und Kommunikation in Passau studierte sie Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und absolvierte verschiedene Praktika u. a. bei Tangram International und dem rbb Fernsehen.
Sie realisierte mehrere Kurzfilme als Autorin, Regisseurin und Editorin. Mit ihrem Projekt Ein kleiner Moment gewann sie den DOK.talent Award 2023 beim DOK.fest München. Das Projekt erzählt ihre Überlebensgeschichte eines Femizids mit verschiedenen Stilelementen.
Ihr dokumentarisches und autobiografisches Langfilmdebüt Was an Empfindsamkeit bleibt hatte im Forum der Berlinale 2026 Premiere. Im Film arbeitet die Regisseurin eine Gewalttat auf, die ihr als Jugendliche geschah. Beim DOK.fest München erhielt sie hierfür den megaherz Student Award. Die Jury äußerte, dass es der Regisseurin gelinge, „eine persönliche traumatische Erfahrung männlicher Gewalt in eine Erzählung zu verwandeln, die weit über das Individuelle hinausweist und eine gesellschaftliche Dimension eröffnet.“
Filmografie (Auswahl) 2023: Arthrocalypse (Kurzfilm) 2024: Elf Mal Morgen: Berlinale Meets Fußball 2026: Was an Empfindsamkeit bleibt
Auszeichnungen 2023: DOK.talent Award mit ihrem Projekt Ein kleiner Moment 2023: Filmreif – Stoffentwicklungspreis beim Bundesfestival junger Film für das Projekt Ein kleiner Moment 2026: megaherz Student Awards des DOK.fest München für Was an Empfindsamkeit bleibt 2026: Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke Nachwuchspreis für Was an Empfindsamkeit bleibt
Weblinks
Daniela Magnani Hüller Website
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Femizid Kategorie:Deutscher Kategorie:Brasilianer Kategorie:Geboren 1995 Kategorie:Frau