Pauls Jurēvics (deutsch: Paul Jurewitz, * in Riga; † unbekannt, vermisst seit 24. April 1945 in Königsberg) war ein lettischer Fußball- und Eishockeyspieler deutsch-baltischer Herkunft.
Karriere und Leben Pauls Jurēvics wurde im Jahr 1917 in Riga in eine deutsch-baltische Familie geboren. Im Jahr 1939 absolvierte Jurēvics seinen Wehrdienst in der lettischen Armee. Im selben Jahr verlor Jurēvics die lettische Staatsangehörigkeit und wurde als Volksdeutscher in das Deutsche Reich repatriiert. Jurēvics nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Nach dem Ende der Schlacht um Königsberg am 9. April 1945 gilt er seit dem 24. April 1945 in der Stadt als vermisst.
Fußball Pauls Jurēvics spielte 1935 und 1936 für JKS Riga, dem lettischen Ableger der Young Men’s Christian Association. In der Saison 1936 konnte sich Jurēvics in der Virslīga-Mannschaft etablieren. Den Abstieg am Ende der Saison aus der ersten Liga konnte er jedoch nicht vermeiden. Danach spielte Jurēvics für den zweitältesten Fußballverein Lettlands Union Riga, einem Verein der Deutschbalten im Raum Riga. 1939 war Jurēvics kurzzeitig für die Riga Vanderers aktiv.
Eishockey Pauls Jurēvics spielte von 1935 bis 1939 für die Eishockeymannschaft von Union Riga.
Weblinks Lebenslauf bei kazhe.lv (lettisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Eishockeyspieler (Lettland) Kategorie:Fußballspieler (Lettland) Kategorie:Lette Kategorie:Deutscher Kategorie:Deutsch-Balte Kategorie:Geboren 1917 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann