Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug. ist eine fiktionale Webserie der Deutschen Bahn mit Anke Engelke in der Hauptrolle. Sie wurde 2025 gestartet und im Februar 2026 aufgrund des öffentlichen Drucks über die Höhe der Kosten gestoppt.

Produktion und Veröffentlichung Boah Bahn wurde 2025 als Teil einer Image‑ und Kommunikationskampagne der Deutschen Bahn gestartet. Entwickelt wurde das Format von Anke Engelke gemeinsam mit der Produktionsfirma wtf, einem von der Bildundtonfabrik mitgegründeten Unternehmen. Regie führte Arne Feldhusen.Campaign: "Boah, Bahn!": Deutsche Bahn startet selbstironische Webserie mit Anke Engelke, abgerufen am 9. Februar 2026 Die Serie wurde vor allem auf YouTube, Instagram und TikTok veröffentlicht. Inhalt In "Boah, Bahn!" wird der Alltag der Bahn auf humorvolle Art und Weise auf die Schippe genommen, neudeutsch ein Mockumentary.Deutsche Bahn: Neue DB Webserie mit Anke Engelke: „Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug.“, abgerufen am 9. Februar 2026. Im Fokus stehen die Zugchefin Tina und ihre Crew, die beiden Zugbegleiter Katy und Lukas sowie der Bordbistro-Mitarbeiter Sedar. In den jeweils nur wenige Minuten langen Folgen stehen die vier immer wieder vor neuen Herausforderungen bei der Betreuung von Fahrgästen im ICE. Neben den eigentlichen Episoden wurde im Rahmen des Projekts auch ein Song zum Thema "Deutsche Bahn" produziert.

Nach Angaben der Bahn bestand die Zielsetzung des Projekts darin, auf humorvolle Weise Wertschätzung für die Mitarbeitenden zum Ausdruck zu bringen und Geschichten aus dem Arbeitsalltag des Zugpersonals zu erzählen.

Episoden

Kritik und Einstellung Über die Kosten schwieg sich die Bahn zunächst aus. Obwohl nachfragende Bundestagsabgeordnete sich die Unterlagen nur in der Geheimschutzstelle des Parlaments anschauen und nicht darüber reden durften, wurde durch verschiedene übereinstimmende Medienberichte bekannt, dass wohl 7 Millionen Euro in die Produktion der Serie gesteckt worden waren.

Da zuvor beliebte Tickets wie die Familienreservierung gestrichen wurden, war der Unmut groß. Vor dem Hintergrund des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter im Februar 2026 äußerten sich auch Politiker sowie der Vorsitzende der Bahngewerkschaft EVG kritisch zu der Kampagne und forderten mehr finanzielle Mittel für Sicherheit. Die Bahn musste reagierenWelt: „Viele Millionen Euro für lustige Werbeclips“ – Bahn-Kampagne hat Nachspiel im Bundestag, abgerufen am 10. Februar 2026 und bestätigte schließlich, dass es 2026 keine zweite Staffel der Serie geben werde. „Eine Fortsetzung der Kampagne passt nicht in die Zeit“, so die Deutsche Bahn.Tagesschau: Kritik an hohen Kosten. Bahn stellt Image-Kampagne mit Anke Engelke ein, abgerufen am 9. Februar 2026

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Einzelnachweise

Kategorie:Webserie Kategorie:Deutsche Bahn AG