mini|Herderplatz 15 mini|Gedenktafel am Haus Herderplatz 15 Am Eingang zur Jakobstraße an der Ostseite des Herderplatzes 15 ist ein Wohn- und Geschäftsgebäude in der Altstadt von Weimar. Ihm gegenüber an der Einmündung zur Mostgassen steht das sogenannte Deutschritterhaus, in dem Caroline Jagemann wohnte.

Geschichte Zur angenommenen Zeit seiner Erbauung hieß der Herderplatz entweder Töpfenmarkt oder Holzmarkt.Hannelore Henze, Ilse-Sibylle Stapff: Streifzüge durch das alte Weimar. Weimar 2004, S. 38.Rainer Wagner, Gitta Günther: Weimar – Straßennamen, Rhino-Verlag, Ilmenau 2012, S. 75. Das zweigeschossige Eckhaus besitzt ein ausgebautes Mansardgeschoss. Er gehört in die Barockzeit. Schon seit dem Mittelalter soll sich hier bereits ein Gasthaus befunden haben.Auf einen Vorgängerbau verweisen die Kellergewölbe. Genauere Angaben zur Bauzeit insbesondere zu seiner inneren räumlichen Struktur und Ausstattung liegen nicht vor. Im Haus Herderstraße 15 wohnte der Architekt Gottfried Heinrich Krohne (1703–1756).Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile. E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 392. Durch seine exponierte Lage hat er insofern Bedeutung, weil an ihm und dem Deutschritterhaus die sich am Herderplatz befindliche Vorwerksgasse zugleich einen wichtigen Zugang zum Park an der Ilm darstellt. Seit 1935 befindet sich im Erdgeschoss die Bäckerei und Konditorei Rose.Christine Albach: Konditorei und Bäckerei Stephan Rose auf Weimar Lese An der Fassade befindet sich eine Gedenktafel für Gottfried Heinrich Krohne seit 14. September 1997.

Weblinks Jakobstraße/Herderplatz auf zeitsprung.animaux.de Herderplatz 15 auf fotoarchiv.weimar.de

Einzelnachweise

Kategorie:Wohngebäude in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar