Christophe Lavergne (* um 1972) ist ein französischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Leben und Wirken Lavergne studierte klassisches Schlagzeug am Konservatorium Nantes, bevor er 1990/91 nach New York zog, um Kurse an der New School und bei Jazzmobile zu belegen. Dort hatte er die Gelegenheit, bei Billy Hart, Marvin „Smitty“ Smith, Charli Persip, Mike Clark und Adam Nussbaum zu studieren. Verwurzelt in der Tradition des afroamerikanischen Jazz, ist er weiterhin stark von seinen vielfältigen französischen Kooperationen beeinflusst, insbesondere in den Gruppen von Stéphane Payen, Sylvain Cathala, Louis Sclavis, Gilles Coronado, Alban Darche (L’OrphiCube (2013),Perception instantanée, 2014, und The Atomic Flonflons, 2018), Andy Emler, Sylvaine Hélary und Sarah Murcia. Des Weiteren arbeitete er mit dem Chevallier Trio, Guillaume Saint-James’ Mégapolis oder in Fusion-Bands (Sabar Ring, Philippe Katerine, Lionne, Glowing Life).
Weiterhin spielte Lavergne international mit zahlreichen Künstlern, darunter Ronan Guilfoyle, Tommy Halferty, Michael Buckley, Chris Brubeck, Tom Arthurs, Norma Winstone, Ravi Coltrane, Drew Gress, George Haynes, Dave Douglas und Mat Maneri. Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1972 und 2023 an Aufnahmesessions beteiligt.Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 3. Februar 2026) Mit David Chevallier und Sébastien Boisseau legte er ab 2015 mehrere Alben vor.
Christophe Lavergne sei einer dieser Musiker, die man überall sehe, weil sein Können so hoch geschätzt werde, meint Michael Parque (Citizen Jazz). Als vielseitiger Schlagzeuger spiele er mit Musikern unterschiedlichster Stilrichtungen zusammen.
Diskographische Hinweise Pierre Menuau, Stéphane Persiani, Olivier Cahours, Christophe Lavergne: Tempus Fugit (Loft Productions, 1998) Jean-Christophe Cholet, Vincent Mascart, Geoffroy de Masure, Nicolas Mahieux, Christophe Lavergne: Pick Up Vol. 1 (Cristal Records, 2012) David Chevallier, Sébastien Boisseau, Christophe Lavergne: Standards & Avatars (Cristal Records, 2015) David Chevallier, Sébastien Boisseau, Christophe Lavergne: Second Life (Cristal Records, 2017) David Chevallier, Laurent Blondiau, Sébastien Boisseau, Christophe Lavergne: Curiosity (Yolk Records 2022) David Chevallier, Sébastien Boisseau, Christophe Lavergne: ReSet (Yolk, 2026)
Weblinks Webpräsenz bei Orchestre National de Jazz
Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Schlagzeuger Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann