Karl Rudolf Spiegel (* 23. Juli 1923 in Leipzig) ist ein deutscher Gebrauchsgrafiker.

Leben und Werk Spiegel absolvierte nach der Volksschule von 1937 bis 1940 in der Leipziger Verlagsdruckerei eine Lehre als Schriftsetzer. Dann wurde er zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in Kriegsgefangenschaft.

Von 1946 bis 1948 studierte er an der Kunstgewerbeschule der Stadt Leipzig und von 1948 bis 1952 an der Akademie für Graphik und Buchkunst bzw. Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Von 1949 bis 1951 war er dort Assistent in der Meisterklasse.

Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und 1965, 1974 und 1979 auf der Bezirkskunstausstellung Leipzig vertreten.Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 913 Er wohnte in Zwenkau.

Literatur

Charlotte Fergg-Frowein (Hrsg.): Kürschners Graphiker-Handbuch. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin, 1959, S. 164

Einzelnachweise

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