Julius Constantin Kronfeld (* 28. Juni 1827 in Teutleben; † 18. Juli 1883 in Apolda)Kronfeld, Julius Constantin in: Weimar – Lexikon zur Stadtgeschichte. 1993. S. 264. (Vorschau in Google-Books) war ein deutscher Bürgerschulrektor, Heimatkundler und Autor.

Leben Constantin Kronfeld wurde im Lehrerseminar in Weimar ausgebildet und war seit dem Jahr 1850 Rektor in Apolda. Nebenbei beschäftigte sich Kronfeld insbesondere mit der Heimatkunde Sachsen-Weimars und der weimarischen Industriestadt Apoldas.Julius Constantin Kronfeld in: Detlef Ignasiak: Das literarische Gotha. S. 2003. S. 660. (Vorschau in Google-Books) Sein zweibändiges Werk Landeskunde des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach ist in seiner Ausführlichkeit einzigartig. Der erste Teil behandelt die Geschichte des Großherzogtums, während der zweite Band nach einem geographischen Überblick ein in die fünf Verwaltungsbezirke des Großherzogtums (Weimar, Eisenach, Apolda, Dermbach, Neustadt) aufgeteiltes Ortslexikon darstellt.

Sein Nachlass befindet sich im thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar.

Monographien (Auswahl) Heimathskunde von Thüringen und dessen nächster Umgebung, 1861. (Online) Geschichte und Beschreibung der Fabrik- und Handelsstadt Apolda, 1871. (Online) Landeskunde des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, Teil 1 (Thüringisch-Sachsen-Weimarische Geschichte). 1878. (Online) Landeskunde des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, Teil 2 (Topographie des Landes). 1879. (Online)

Literatur Kronfeld, Julius Constantin in: Weimar – Lexikon zur Stadtgeschichte. 1993. S. 264. (Vorschau in Google-Books) Julius Constantin Kronfeld in: Detlef Ignasiak: Das literarische Gotha. S. 2003. S. 660. (Vorschau in Google-Books)

Weblinks Kronfeld, Julius Constantin im Autorenlexikon auf: Thüringer Literaturrat

Einzelnachweise

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