Die Ständige Kommission zur Untersuchung von Seeunfällen und Seezwischenfällen (, kurz CIAIM) ist die spanische Untersuchungsbehörde zuständig für die Untersuchung von Seeunfällen und Seezwischenfällen, die sich mit Schiffen jedweder Flagge in spanischen Gewässern ereignen, mit Schiffen unter spanischer Flagge weltweit sowie in weiteren Fällen, in denen Spanien ein besonderes Interesse an der Untersuchung hat. Der Sitz der Behörde befindet sich in Madrid, sie untersteht dem spanischen Verkehrsministerium.
Ziel der CIAIM ist es, aus der Untersuchung von Seeunfällen und Seezwischenfällen Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Verringerung zukünftiger Unfallrisiken beitragen. Damit soll sowohl die Sicherheit der Seeschifffahrt erhöht als auch die durch Schiffe verursachte Meeresverschmutzung verhindert werden. Dazu führt die Kommission technische Untersuchungen durch, bei denen sie die Ursachen und Umstände ermittelt, die direkt oder indirekt zu dem jeweiligen Unfall oder Zwischenfall beigetragen haben könnten, und spricht gegebenenfalls entsprechende Sicherheitsempfehlungen aus.
2024 beschloss das spanische Parlament die Zusammenführung der drei Untersuchungskommissionen für Eisenbahnen (CIAF), Luftfahrt (CIAIAC) und Seefahrt (CIAIM) zur AAIITAI, der Unabhängigen Verwaltungsbehörde für die technische Untersuchung von Unfällen und Störungen im Eisenbahn-, See- und zivilen Luftverkehr (spanisch Autoridad Administrativa Independiente para la Investigación Técnica de Accidentes e Incidentes ferroviarios, marítimos y de aviación civil). Eine Umsetzung des Beschlusses steht noch aus.
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