mini|Frederick N. Kivette Frederick Norman Kivette (* 7. Juli 1902 in Boise, Ada County, Idaho; † 17. Mai 1975 in Auburn, Placer County, Kalifornien) war ein Vizeadmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur der Siebten Flotte (United States Seventh Fleet).

Er war ein Sohn von Walter Raleigh Kivette Sr. (1856–1931) und dessen Frau Dulcie Fleming (1869–1953). Im Jahr 1925 absolvierte er die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Vizeadmiral.

Im Lauf seiner militärischen Karriere absolvierte er verschiedene Kurse und Schulungen. Dazu gehörte unter anderem eine Ausbildung zum Marineflieger. Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland. Er war Anfang der 1930er Jahre in San Diego stationiert. Später gehörte er zur Besatzung des Starrluftschiffs USS Macon das am 12. Februar 1935 vor der südkalifornischen Küste abstürzte. 81 der 83 Besatzungsmitglieder überlebten, darunter auch Kivette.

In den folgenden Jahren gehörte Kivette einigen Flugstaffeln der Marine an. In den Jahren 1938 und 1939 gehörte er der 8. Ausbildungsstaffel der Marineakademie (Naval Academy, Training Squadron 8) und im Jahr 1940 der Patrol Squadron 44 an. Im Juli 1941 erhielt er das Kommando über den Zerstörer USS Williamson, dieser war bei den Aleuten eingesetzt. In seine Zeit als Kommandeur dieses Zerstörers fiel auch der amerikanische Eintritt in den Zweiten Weltkrieg. Bis zum Juni 1942 war er noch immer Kommandeur der USS Williamson im Bereich um Alaska bzw. die Aleuten. Über seine weiteren Aktivitäten während des Zweiten Weltkriegs geben die Quellen keinen Aufschluss.

Nach dem Krieg war Kivette für einige Zeit auf dem Bikini-Atoll stationiert, wo diverse Kernwaffentests der amerikanischen Regierung durchgeführt wurden. Im Januar 1947 erhielt er das Kommando über die Marineflugbasis (Naval Air Station) in New York City, die auf dem Floyd Bennett Field ansässig war. Im Juli 1948 wurde er nach Glenview in Illinois versetzt. Dort wurde er Stabschef beim Naval Air Reserve Training Command. Zwischen dem 1. Juli 1950 und dem 8. März 1951 kommandierte er auch den Flugzeugträger USS Midway. Dieser war damals im Mittelmeer eingesetzt und wurde dann ab November 1950 auf der Norfolk Naval Shipyard gewartet und technisch erneuert, wobei Kivette bis zum März 1951 als Kapitän des Schiffes diese Arbeiten überwachte.

Nach zwischenzeitlich anderen Verwendungen wurde er zum Stab des Chief of Naval Operations (CNO) versetzt, wo er dessen Stabsabteilung für die Marineluftstreitkräfte leitete. Am 30. November 1958 übernahm Frederick Kivette als Nachfolger von Wallace M. Beakley das Kommando über die im Fernen Osten operierende Siebte amerikanische Flotte. Dieses Amt bekleidete er bis zum 7. März 1960, als er von Charles D. Griffin abgelöst wurde. Diese Zeit war von Spannungen, unter anderem zwischen China und Taiwan, überschattet. Zuletzt kommandierte Kivette die Western Sea Frontier und die Reserve der Pazifikflotte. Am 1. Oktober 1961 schied er aus dem aktiven Militärdienst aus.

Der seit 1927 mit Elizabeth Earl Clapp (1904–1993) verheiratete Offizier starb am 17. Mai 1975.

Orden und Auszeichnungen Frederick Kivette erhielt im Lauf seiner militärischen Laufbahn unter anderem folgende Auszeichnungen:

Navy Distinguished Service Medal American Defence Service Medal Asiatic-Pacific Campaign Medal World War II Victory Medal

Weblinks Kivette beim Davi-Mothan Aviation Field Register (zuletzt abgerufen am 20. Januar 2026) Nachruf in der NY Times (zuletzt abgerufen am 20. Januar 2026) Kivette im U.S. Navy Memorial (zuletzt abgerufen am 20. Januar 2026) Kivette in der Hall of Valor (zuletzt abgerufen am 20. Januar 2026) Kivette bei Find a Grave (zuletzt abgerufen am 20. Januar 2026)

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