Unfinished Business, auch bekannt als Unfinished Business: The Japanese-American Internment Cases ist ein 1985 veröffentlichter US-amerikanischer Dokumentarfilm von Steven Okazaki.

Handlung Im Februar 1942 unterzeichnet Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, welche zur Folge hatte, dass 110.000 japanischstämmige US-Amerikaner in Internierungslager eingewiesen werden. Der Dokumentarfilm konzentriert sich auf die Lebensgeschichte dreier junger Männer, die aufgrund der Gesetze gegen japanischstämmige US-Amerikaner inhaftiert werden: Min Yasui, ein Anwalt aus Oregon; Gordon Hirabayashi, ein College-Student in Washington; und Fred Korematsu, ein Schweißer aus San Francisco. Vierzig Jahre später reichen sie Klage ein, um ihre Verurteilung aufzuheben.

Veröffentlichung Regisseur Okazaki, selbst Amerikaner japanischer Abstammung, befasste sich in seinen Filmen mehrfach mit der Diskriminierung japanischstämmiger Amerikaner. Unfinished Business ist sein erster Film, das Thema der Internierung japanischstämmiger Amerikaner griff er 1990 in seinem Film Days of Waiting wieder auf, für den er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Unfinished Business wurde am 26. Januar 1985 in Los Angeles uraufgeführt.

Bei der Oscarverleihung 1986 war Unfinished Business in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmtitel 1985