Anna Patricia Ostlender (* 25. April 2002 in Ulm) ist eine deutsche Eisschnellläuferin. Werdegang Ostlender, die für den DEC Inzell startet, begann im Alter von zehn Jahren mit den Eisschnelllauf und belegte bei den Juniorenweltmeisterschaften 2019 in Baselga di Piné den 28. Platz über 1000 m, den 23. Rang über 500 m, den 13. Platz im Massenstart sowie den sechsten Platz im Teamsprint. Im folgenden Jahr lief sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Tomaszów Mazowiecki auf den 20. Platz im Massenstart, auf den achten Platz über 1000 m, auf den siebten Rang im Teamsprint sowie auf den vierten Platz über 500 m und bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne auf den 18. Platz über 1500 m, auf den achten Rang im Massenstart sowie auf den sechsten Platz über 500 m. In der Saison 2020/21 nahm sie in Heerenveen erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil und errang dabei die Plätze 24 und 22 über 500 m sowie in der B-Gruppe den 11. Platz über 1000 m. Bei den Einzelstreckeneuropameisterschaften 2021 in Heerenveen kam sie auf den 24. Platz über 1000 m und auf den 20. Rang über 500 m. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2023 in Heerenveen den siebten Platz im Teamsprint, bei der Sprintweltmeisterschaft 2024 in Inzell den 13. Rang im Sprint-Mehrkampf und bei den Einzelstreckeneuropameisterschaften 2024 in Heerenveen den 11. Platz über 500 m, den neunten Rang über 1000 m sowie den vierten Platz im Teamsprint. Zudem erreichte sie in der Saison 2023/24 in Salt Lake City mit dem zweiten Platz mit der Mixed-Staffel ihre erste Podestplatzierung im Weltcup und wurde nach 2022 und 2023 zum dritten Mal in Folge deutsche Meisterin im 2 × 500-m-Lauf.

In der Saison 2024/25 siegte Ostlender bei den deutschen Meisterschaften über die Distanzen 500 m sowie 1000 m und kam bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2025 in Hamar auf den 20. Platz über 1000 m sowie auf den 19. Rang über 500 m. In der folgenden Saison lief sie in Calgary mit dem zweiten Platz mit der Mixed-Staffel erneut im Weltcup aufs Podest und gewann bei den Einzelstreckeneuropameisterschaften 2026 in Tomaszów Mazowiecki die Bronzemedaille im Teamsprint. In den Einzelrennen dort wurde sie Elfte über 500 m und Neunte über 1000 m. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina, belegte sie den 27. Platz über 500 m und den 21. Rang über 1000 m.

Erfolge Olympische Winterspiele 2026 Mailand-Cortina: 21. Platz 1000 m, 27. Platz 500 m Einzelstreckenweltmeisterschaften 2021 Heerenveen: 20. Platz 500 m, 24. Platz 1000 m 2023 Heerenveen: 7. Platz Teamsprint 2025 Hamar: 19. Platz 500 m, 20. Platz 1000 m

Sprintweltmeisterschaften 2024 Inzell: 13. Platz Sprint-Mehrkampf 2026 Heerenveen: 14. Platz Sprint-Mehrkampf

Europameisterschaften 2024 Heerenveen: 4. Platz Teamsprint, 9. Platz 1000 m, 11. Platz 500 m 2026 Tomaszów Mazowiecki: 3. Platz Teamsprint, 9. Platz 1000 m, 11. Platz 500 m

Persönliche Bestzeiten DistanzZeitDatumOrt500 m38,09 s23. November 2025Calgary1000 m1:14,89 min21. November 2025Calgary1500 m1:57,49 min23. Januar 2026Inzell3000 m4:25,58 min28. Juli 2023Inzell

Weblinks Abba Ostlender bei Team D

Anna Ostlender in der Datenbank der Internationalen Eislaufunion (englisch)

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