mini|hochkant|Bildstock in Ruppen

Der Bildstock in Ruppen, einem Gemeindeteil der Stadt Kronach, ist ein als Baudenkmal geschütztes Kleindenkmal im oberfränkischen Landkreis Kronach.

Beschreibung Der im 17. Jahrhundert entstandene Bildstock aus Sandstein steht in der südöstlichen Ecke des nördlich an die Straße anliegenden Grundstücks Ruppenweg 9. Er ist eines von einst wohl acht Flurdenkmälern, die sich an dem ursprünglich unbefestigten Fuhrweg von Kronach nach Ruppen befanden. Sie waren Teil einer größeren Reihe von Bildstöcken, die den Wallfahrtsweg nach Marienweiher schmückten.

Der quadratische Sockel ist an der Stirnseite mit Beschlagwerk verziert und an den beiden Seiten diamantiert; die Rückseite ist leer. Auf dem Sockel ruht der bei einer Renovierung im Jahr 1979 neu angefertigte Säulenschaft, der den schmalen Aufsatz mit leicht geschwungenem Abschluss trägt. Dessen Vorderseite zeigt als Relief die Kreuzigungsgruppe, die rechte Schmalseite die Leidenswerkzeuge Christi (Arma Christi) und die linke den heiligen Petrus. Über dessen Darstellung befindet sich die Inschrift „S. PEDERVS“. Die Rückseite des Aufsatzes ist leer.

Literatur

Weblinks

, Aktennummer D-4-76-145-391

Einzelnachweise

Kategorie:Baudenkmal in Kronach Ruppen Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert