mini|hochkant|Dreifaltigkeitsmarter in Neuses

Die sogenannte Dreifaltigkeitsmarter ist ein als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragener Bildstock in Neuses, einem Gemeindeteil der Stadt Kronach im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern.

Beschreibung Das Flurdenkmal aus Sandstein steht westlich des Zollwehrstegs über die Rodach an der Straße Zollwehrsteig. Der geschwungene Sockel trägt ein quadratisches Zwischenstück, von dem aus sich ein gebauchter und an drei Seiten gefelderter Pfeilerschaft erhebt. Seine Stirnseite ist mit „J G J“ (= Johann Gäßlein Junior), der Jahreszahl „1815“ und einem Haus- und Floßzeichen bezeichnet. Die leicht zu den Seiten ausladende Basis und der eingezogene Rundbogen des Aufsatzes sind mit Fries verziert. Das Feld an der Stirnseite zeigt als Relief die Krönung Mariens, an den beiden Schmalseiten befinden sich leere rundbogige Bildnischen. Die gesamte Rückseite des Bildstocks ist leer. Als Bekrönung dienen eine Steinkugel und ein Kreuz aus Metall.

Zum Errichtungsgrund existieren zwei Überlieferungen. Der ersten Erzählung zufolge soll der in der Inschrift genannte Johann Gäßlein am Standort des Flurdenkmals überfallen worden sein. Als er laut die Heilige Dreifaltigkeit um Hilfe anrief, sollen die Angreifer geflohen sein. Die zweite Erzählung berichtet von einem Kind, das beim Viehhüten ein Feuer entzündete und verbrannt sein soll.

Literatur

Weblinks , Aktennummer D-4-76-145-383

Kategorie:Baudenkmal in Kronach Neuses Kategorie:Erbaut 1815