mini|Centro Cultural de España en Malabo. Das Centro Cultural de España en Malabo (CCEM) ist eine Kultureinrichtung in Malabo, der Hauptstadt von Äquatorialguinea. Es gehört zum Netzwerk der Kulturzentren der AECID (Red de Centros Culturales de AECID, Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo – Spanische Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit) und ist der spanischen Botschaft in Malabo organisch angegliedert.Embajada de España en Malabo exteriores.gob.es

Als Abteilung für auswärtige Zusammenarbeit gehören zu ihren Prioritäten die Förderung des Zugangs zu Kultur zur Stärkung des Bürgerbewusstseins, die nachhaltige Bewirtschaftung des nationalen Kulturerbes, die Förderung des Zusammenhangs zwischen Kommunikation und Kultur, die Unterstützung lokaler künstlerischer Schöpfungen und Ausdrucksformen sowie die Förderung der Kulturwirtschaft. Das Spanische Kulturzentrum in Malabo (CCEM) entstand als Teil des Hispano-Guineischen Zentrums, eines gemeinsamen Kulturzentrums beider Regierungen mit dem Ziel, den kulturellen Reichtum Äquatorialguineas, seine verschiedenen indigenen Sprachen und seine vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen zu fördern. Spanisch ist die gemeinsame Sprache, welche die beiden Länder vereint.«comenzó siendo parte del Centro Hispano-Guineano, que era un centro cultural compartido por los dos gobiernos. El CCEM surge dentro del marco de las sucesivas comisiones mixtas entre los gobiernos de España y Guinea Ecuatorial. Y desde el inicio de esta nueva andadura, siempre ha estado presente el objetivo de potenciar la riqueza cultural de Guinea Ecuatorial, sus diferentes lenguas autóctonas, sus diferentes manifestaciones artísticas que, aunque son equiparables a las de los demás países del entorno, tienen una gran peculiaridad. La lengua vehicular que las aglutina es el español y por eso es diferente -no digo mejor, sino diferente-, y es ésa su peculiaridad».„Es begann als Teil des Hispano-Guineischen Zentrums, eines gemeinsamen Kulturzentrums beider Regierungen. Das CCEM entstand im Rahmen aufeinanderfolgender gemeinsamer Kommissionen der Regierungen Spaniens und Äquatorialguineas. Und von Beginn dieser neuen Reise an war das Ziel, den kulturellen Reichtum Äquatorialguineas zu fördern, stets präsent: seine verschiedenen indigenen Sprachen, seine vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen, die zwar mit denen anderer Länder der Region vergleichbar sind, aber dennoch einen einzigartigen Charakter besitzen. Die gemeinsame Sprache, die sie verbindet, ist Spanisch, und genau das macht sie anders – ich sage nicht besser, einfach anders – und das ist ihr charakteristisches Merkmal.“

Alle Aktivitäten sind kostenlos und öffentlich zugänglich.

Geschichte Das Spanische Kulturzentrum in Malabo befindet sich in einem neu errichteten, 2.280 m² großen Gebäude zwischen dem Flughafen und der Altstadt im Stadtteil Caracolas. Es verfügt über mehrere Räumlichkeiten, in denen der Großteil der kulturellen Aktivitäten stattfindet, und zählt zu den führenden Kulturinstitutionen des Landes.

Der Vorläufer des Spanischen Kulturzentrums in Malabo (CCEM) war das Hispano-Guineische Kulturzentrum (Centro Cultural Hispano-Guineano), dessen Schließung im Jahr 2002 zur Gründung zweier KulturzentrenDie Gemeinsame Bilaterale Kommission für Technische Zusammenarbeit (Comisión Mixta Bilateral de Cooperación Técnica), gegründet am 26. Oktober 1999, zählte zu den Projekten, die von der spanischen Entwicklungszusammenarbeit (Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo) im Dreijahreszeitraum 2000–2002 durchgeführt werden sollten. Den Bau, die Ausstattung und die Inbetriebnahme beider Zentren übernahmen die Abteilung Entwicklung und Kulturförderung (Sector de Desarrollo y Promoción Cultural) (Punkt G.g1-Anhang VII des Gesetzes - punto G.g1-Anexo VII del Acta). in Malabo,„ACUERDO por el que se autoriza a la Agencia Española de Cooperación Internacional a adquirir compromisos de gastos, con cargo a ejercicios futuros, para posibilitar la construcción de la sede del Centro Cultural Español en Malabo (Guinea Ecuatorial)“ („VEREINBARUNG zur Ermächtigung der spanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit, Ausgabenverpflichtungen für künftige Haushaltsjahre zu erwerben, um den Bau des Hauptsitzes des spanischen Kulturzentrums in Malabo (Äquatorialguinea) zu ermöglichen.“) Referencia del Consejo de Ministros, 19. November 1999. sowie in Bata.«Los centros culturales en Guinea Ecuatorial son también un buen ejemplo de la imbricación que existe entre cooperación cultural y cooperación para el desarrollo. Desde 1988, el Centro Cultural Hispano-Guineano de Malabo ha venido realizando una encomiable labor de fomento de la vida cultural en un país pobre. De hecho, ha funcionado como el principal foro para que los habitantes de Malabo realizasen actividades culturales, además de dedicarse a la enseñanza del español y las lenguas indígenas (Bubi y Fang) lo que se enmarca dentro del objetivo de la ley de cooperación de fomentar las culturas autóctonas. Este centro ha sido cedido al Gobierno de Guinea Ecuatorial, y en septiembre de 2002 se inaugurará el nuevo Centro Cultural Español en Malabo. Recientemente, en julio de 2001, se ha inaugurado el Centro Cultural Español en Bata, a través del cual se podrá extender la cooperación cultural a la región continental de Guinea Ecuatorial». - „Die Kulturzentren in Äquatorialguinea sind ein gutes Beispiel für die Wechselbeziehung zwischen kultureller Zusammenarbeit und Entwicklungszusammenarbeit. Seit 1988 leistete das Hispano-Guineische Kulturzentrum in Malabo lobenswerte Arbeit zur Förderung des kulturellen Lebens in einem armen Land. Es diente den Einwohnern von Malabo als wichtigstes Forum für kulturelle Aktivitäten und bot zudem Spanisch sowie Kurse in den indigenen Sprachen Bubi und Fang an, was dem Ziel des Kooperationsgesetzes zur Förderung indigener Kulturen entspricht. Dieses Zentrum wurde an die Regierung von Äquatorialguinea übergeben, und das neue Spanische Kulturzentrum in Malabo wurde im September 2002 eröffnet.“ Kürzlich, im Juli 2001, wurde das spanische Kulturzentrum in Bata eingeweiht, durch das die kulturelle Zusammenarbeit auf die kontinentale Region Äquatorialguineas ausgeweitet werden kann. Pregunta parlamentaria: Asunto: Importancia de la cooperación cultural en el marco de la cooperación internacional para el desarrollo que realiza España. Madrid, 18. Januar 2002. -El Secretario de Estado de Relaciones con las Cortes.

Gemäß dem Dritten Afrika-Plan wurden daher „die Kulturzentren von Malabo und Bata in den letzten Jahren zu Referenzinstitutionen in Äquatorialguinea ausgebaut.“.III Plan África «los Centros Culturales de Malabo y Bata se han consolidado en los últimos años como instituciones de referencia en Guinea Ecuatorial»

Die Zentren wurden geleitet von Teresa Siles (2003–2004), Gloria Nistal (2004–2008), Carlos Contreras (2008–2012) und Pilar Sánchez Llorente (2013–2015), Álvaro Ortega Santos (2017–2022) y Sofía Mata Modrón.

Anlage mini|Fotografie-Workshop im Innenhof des Zentrums. mini|Luis García Montero inaugurando la 15.ª edición de la Tribuna del Hispanismo del Instituto Cervantes en el Centro Cultural de España en Malabo (21 de julio de 2022). Für die Durchführung der kulturellen Aktivitäten entwarf der Architekt Joaquín Grau Enguix ein zweistöckiges Gebäude, das um einen großen zentralen Innenhof angeordnet ist – der auch für Aktivitäten im Freien genutzt wird – und ein Auditorium, zwei Bibliotheken (mit je zwei Lesesälen), Unterrichtsräume für Workshops, Büros, eine Cafeteria und ein Tonstudio umfasst. Im selben Gebäude sind außerdem das Büro für technische Zusammenarbeit (Oficina Técnica de Cooperación, OTC) der AECID und die Nationale Fernuniversität (Campus Universidad Nacional de Educación a Distancia Guinea Ecuatorial, UNED) in Malabo untergebracht.RECURSOS Y TECNOESTRUCTURA: Recursos infraestructurales y tecnológicos más importantes del CCEM. Plan von 2017. aecid.es.

Zum Gebäude gehört auch eine Installation des Kollektivs Boa Mistura (2014) mit dem Titel „Respira el momento“ („Atme den Moment“). Sie besteht aus zwei anamorphotischen Bildern in entgegengesetzter Richtung, die beim Durchqueren des Innenhofs lesbar sind: „Acaricia cada instante“ („Umarme jeden Augenblick“) und „Disfruta el momento“ („Genieße den Moment“). Die erste Botschaft befindet sich in einem grünen Rechteck, das auf die Vegetation im Zentrum verweist, die zweite in einem roten Kasten, der die gleiche Farbe wie die Dächer hat. Die Bedeutung von „den Moment leben“ (vivir el momento) bezieht sich auf den Zufluchtsort, den man in dieser Schule finden kann. Von dem Kollektiv Basurama (2014) wurde der Coworking-Space – einen Außenbereich gestaltet, in dem täglich Theatergruppen, Chöre, Tanzgruppen und Studierende ihren Aktivitäten nachgehen«un espacio exterior donde cada día compañías de teatro, coros, grupos de danza y estudiantes realizan sus propias actividades.» – mit Baumaterialien der alten spanischen Botschaft (Embajada de España en Guinea Ecuatorial). Akôo, eine „kulturelle Selbstverwaltungsinfrastruktur, ein Treffpunkt, ein Ort zum Lernen und gemeinsamen Arbeiten sowie eine kleine Bühne für die Entwicklung kleinerer Projektvorschläge“, wurde 2013 unter Vermittlung des Kollektivs Inteligencias Colectivas (Kollektive Intelligenzen) entwickelt.«una infraestructura de autogestión cultural, un espacio de encuentro, un lugar para el estudio y el trabajo colaborativo y un pequeño escenario en el que producir pequeñas propuestas de actividades» Der Eingang zum Zentrum und der Ausstellungsraum sind mit Holzpaneelen der Nkogo-Werkstatt (Figuras de Guinea Ecuatorial, FIDEGUI) unter der Leitung von Simón Bacale gestaltet. Im Baubericht heißt es: „Die Lobby ist trotz ihrer schlichten Eleganz der komplexeste Teil des Gebäudes. Ziel war es, dem ‚Haus des Wortes‘ mit einer Struktur, die eine sehr komplexe Geometrie aufweist, zu huldigen, um innerhalb eines transparenten Rahmens ein Gebäude in ein anderes einzubetten. Darüber hinaus wurden die Umfassungsflächen als monumentales, skulpturales Gitterwerk lokaler Handwerker konzipiert.“«El vestíbulo es la parte del edificio más compleja a pesar de su gran sencillez. Se ha buscado hacer un homenaje a la "Casa de la Palabra" con un orden estructural que conlleva una geometría muy compleja para, dentro de una transparencia incluir un edificio en otro. Además se ha planteado que sus cerramientos sean una monumental celosía escultórica realizada por artesanos locales» Es verfügt außerdem über einen von Gängen umgebenen Innenhof, als eine subtile Hommage an den symbolträchtigen Innenhof, den sein Vorgänger, das Hispano-Guineische Kulturzentrum (Centro Cultural Hispano-Guineano), zwei Jahrzehnte lang besaß. Außerdem vrfügt der Komplex über ein Auditorium/Theater – mit einer Kapazität von 250 Personen (Bühne: 10 × 7 m).

Die Bibliothek ist in das Bibliotheksnetzwerk der Staatlichen Verwaltung (Administración General del Estado, BAGE) integriert. und gliedert sich in zwei Bereiche: einen Erwachsenenbereich und einen Kinder-/Jugendbereich. Sie verfügt über 50 Leseplätze und einen Katalog mit 20.000 Büchern und Filmen (Videoteca AECID). Ergänzt wird sie durch die Universitätsbibliothek der Nationalen Fernuniversität (UNED) in Malabo. Darüber hinaus gibt es Trainings- und Probenräume (Aulas de formación y ensayo), einen zentralen Innenhof mit Freilichtbühne, Lernbereich und Spielbereich (Patio central, con escenario al aire libre, área de estudio y espacio de juegos), das „Haus des Wortes“ (Abaá, Casa de la palabra), das Malvaloca Bar/Restaurant, eine Aufnahmekabine und Studio (Cabina y estudio de grabación) und ein Ausstellungshalle (Sala de exposiciones).