Diese Liste enthält die GeotopeSächsisches Geotopkataster, Darstellung auf der Grundlage von Daten und mit Erlaubnis des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und GeologieInteraktive Karte der Geotope in Sachsen im Landkreis Bautzen.
Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Beschreibung Schutzstatus Engtal der Spree im Abgott142Am Nordrand der Stadt Bautzen Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleRelief / LandschaftEnges Durchbruchstal (Charakter einer Skala) kurz von Öhna; zum Teil sehr schroffe Felshänge an der Spree (Abgottfels, Flinzfels); rechts aus Granodiorit, links aus hartem, grobkörnigem, porphyrischen Granodiorit; zu beiden Seiten Lamprophyrgänge in den Felswänden FND Spreefelsen "Proitschenberg" (Protschenberg) 143Am Westrand Bautzen, östlich von Schmole Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussFelsgebilde aus mittelkörnigem Grandiorit; herausmodellierter Teil der westwärts streichenden granitischen Sockelfläche, hier pleistozäne Überdeckung stärker abgetragen; Felsränder stürzen nach der Spree 15 - 20 m ab FND Tertiärer Sandsteinbruch am Windmühlenberg149400 m östlich Oberförstchen Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch; dichter, spröder Sandstein der obermiozänen Braunkohlenformation; feine Kohlensande durch kieseliges Bindemittel zusammengekittet; schwach gelblich-bräunlich gefärbt durch Eisen; zahlreiche Risse, scharfkantiger Bruch FND Steinbruch Ebendörfel (Steinbruch Jenichen & Pollacke (Bruch II))1116Etwa 2,5 km südlich von Bautzen, zwischen den Orten Oberkaina und Boblitz, ca. 1 km östlich der Verbindungsstraße Bautzen - Sohland Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchDas Gestein (grauweißer, gleichmäßig mittelkörniger Granodiorit) ist in flache, nicht besonders regelmäßige Bänke, mit nach der Tiefe zunehmender Dicke, von 0,5-2,5m, abgesondert; Lamprophyrgänge unbekannt Steinbruch Oberkaina I (Steinbruch Jenichen & Pollacke (Bruch I))1124Etwa 2,5 km südlich von Bautzen, zwischen den Orten Oberkaina und Boblitz, ca. 1 km östlich der Verbindungsstraße Bautzen - Sohland Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Steinbruch2 Brüche mit anstehendem Biotitgranodiorit, gleichmäßg mittelkörnig und von grauweißer Farbe mit dunkelgrauen feinkörnigen Einschlüssen; Material kantig brechend, ansonsten gleiche Beschaffebheit wie Geotope 1115 und 1116 unbekannt Steinbruch Oberkaina III (Steinbruch Jenichen & Pollacke (Bruch III))1115Etwa 2,5 km südlich von Bautzen, zwischen den Orten Oberkaina und Boblitz, ca. 700 m östlich der Verbindungsstraße Bautzen - Sohland Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit anstehendem gleichmäßig mittelkörnigem Granodiorit; grauweiß mit dunkelgrauen, feinkörnigen Einschlüssen; Absoderung in flache, regelmäßige Bänke (0,5 - 2,5 m Dicke); quaderartige Teilbarkeit nur teilweise gegeben unbekannt Steinbruch Quatitz (Steinbruch Strauch)1134Etwa 8 km nordöstlich von Bautzen, an der Verbindungsstraße Quatitz - Neumalsitz, ca. 2 km südlich von Quatitz, 50 m westlich der Straße am nordwestlich Talsperrenrand; möglicherweise durch Talsperre geflutet Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchKleiner Steinbruch mit anstehendem gleichmäßig fein- bis mittelkörnigem Biotitgranodiorit; grauweiß, scharfkantiger Bruch; gute Bankung, Absonderung in bis 5 m langen Blöcken; Einfallen der Klüfte unter 10 °; sehr gute Teilbarkeit des Gesteins unbekannt Steinbruch Napoleon Stein11541,5 km östlich vom nördlichen Ortsausgang von Goldbach Westlausitzer Hügel- und Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchAnstehender mittelkörniger Biotitgranodiorit, grauweiß mit schwarzen Einsprengungen; Absonderung in regelmäßige, flache Bänke von 0,5 - 3 m Dicke; gute quaderartige Teilbarkeit; viele steile Klüfte; mehrere Lamprophyrgänge unbekannt Goldbacher Berg (Steinbruch Pufe & Großmann)1092Am Westrand der Stadt Bischofswerda, 2,5 km vom Bhf. Bischofswerda entfernt Westlausitzer Hügel- und Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit mittelkörnigem, grauweißem Biotitgranodiorit (Westlausitzer); gleichmäßig in Korngröße und Farbe; drei Lamprophyrgänge und 1 aplitische Schliere (1,5 m breit, 10 m lang); Absonderung in flachen Bänken, steil einfallende Klüfte unbekannt Bischofswerdaer Stadtwald8481 km nordöstlich Bischofswerda, 500 m südlich der Bahnlinie Dresden-Bautzen-Görlitz Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, GletscherschliffGletscherschliff auf Zweiglimmergronodiorit (?) unbekannt Weickersdorf8472 km südwestlich Fischermühle (OT Niederputzkau) Westlausitzer Hügel- und Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussSchmelwassersande unbekannt Steinbruch Horka877westlich von Horka; westlich der Straße Horka - Crostwitz Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch, Kontakt zweier Granodiorite: 1. Biotit-Monzogranit, feinkörnig und muskovitführend, porphyrisch und 2. Biotit-Granodiorit, mittel bis grobkörnig, porphyrisch (Typ Kamenz) unbekannt Kiesgrube mit Gebüsch182900 m südwestlich Haltepunkt Mittelcunewalde Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, KiesgrubeÖstlichster Teil d. Cunewalder-Wilthener Wanne; zusammenhängende Decke; mächtige Bänke von reinem grobem Kies und Geröllschutt (bis 30 m); reichlich nordisches Material (bis 0,5 m große Feuersteinknollen). ND Weinberg868Zwischen OL Cunewalde und Buschmühle Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussFortsetzung des unter Geotop 181 beschriebenen Quarzganges unbekannt Gehölzgruppe auf Quarzitrücken am Kirchberg (Cunewalde, Quarzitsporn Weinberg mit Gipfelplateau)181Innerhalb der Ortslage Cunewalde, südlich des Frühlingsberges Lausitz-RiesengebirgsscholleRelief / LandschaftCunewalder Quarzriff genannt; 1 km langer Quarzgang und durchschnittliche Mächtigkeit; 40 m massiger, feinkörniger bis dichter, weißlichgrauer Quarzfels; daneben auch zellig-porös, wie zerfressen aussehend, zuweilen auch stenglig abgesondert ND Granitklippen auf dem Hochstein183genaue Lage unbekannt Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschlussÖstlicher Eckpfeiler d. Czornebohzuges; auf d. Gipfel eine Reihe von Felstürmen mit eckigen Kanten; plattig abgesonderter Granodiorit und matratzenartige Schichtung; zahlr. Einschlüsse kontaktmetam. Grauwacke; nach S Blockmeer. FND Steinbruch Domschke1113Am Südwesthang des Czorneboh, 500 m östlich der Verbindungsstraße Cunewalde - Schönberg - Pielitz, etwa 500 m vor dem nördlichen Ortseingang von Schönberg Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit anstehendem Lausitzer Granodiorit, gleichmäßig mittelkörnig; grauweiß mit schwarzen Einsprengungen; Absonderung in unregelmäßigen, flachen Blöcken von 0,5 - 3 m Dicke; gute quaderartige Teilbarkeit in horizontale Richtung; mehrere Lamprophyrgänge unbekannt Steinbruch Thumitz1152Südlich von Demitz-Thumitz, am Nordhang des Klosterberges, 200 m südlich der Bahnlinie Dresden-Bautzen-Görlitz Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit Westlausitzer oder Demitzer Granodiorit, mittelkörnig, grauweiß; dunkle Kugelschlieren und dunkle Einschaltungen selten; flache Blöcke (0,3 - 3 m); besonders gute Teilbarkeit, noch in Betrieb unbekannt Steinbruch Kloster (Steinbruch Sparmann)1149Am Westhang des Klosterberges, etwa 2 km südlich des Ortes Demitz - Thumitz, unweit der Eisenbahnlinie Dresden - Bautzen - Görlitz Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchDas im Bruch anstehende Granitgestein ist typisch für die Gegend um den Klosterberg; Schmelzen im Anschluß an die assyntische Faltung; mittelkörnig, bläulichweißgrau; gute Teilbarkeit durch Klüfte, bankige Absonderung unbekannt Steinbruch Thumitz Berg I1141Südlich Demitz-Thumitz, am Nordhang des Klosterberges Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchAufstieg granitoider Magmen im Anschluß an die assyntische Faltung, Aufschmelzen der unteren Bereiche der Lausitzer Grauwacken; Steinbruch 130 x 90 m, Tiefe max. 65 m; Abbau des Granites in Blöcken unbekannt Gletscherschliffe am Bahnhof849Am nordwestlich Ortsausgang Demitz-Thumitz, 100 m südlich der Bahnlinie Dresden-Bautzen-Görlitz Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, GletscherschliffeSchöne Gletscherschliffe auf Granit mit zahlreichen, geringmächtigen und spiegelglatten Aplitgängen; gut geglättete und gerundete Flächen und wohlerhaltene, parallel laufende Kritzen, Schrammen, Furchen und feine Ritzlinien unbekannt Steinbruch Thumitz Berg II1142Südlich Demitz-Thumitz, am Nordhang des Klosterberges Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchMittelkörniger Biotitgranodiorit; grauweiß mit schwarzen Einsprenglingen; genaueres siehe Geotop 1141 unbekannt Steinbruch Stein1153Östlich des Klosterberges, etwa 700 m südlich der Eisenbahnlinie Dresden - Bautzen - Görlitz Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit Westlausitzer oder Demitzer Granodiorit; mittelkörnig, hellgrau; Absonderung in ca. 3,5 m mächtigen Bänken; Stillegung 1945/46 unbekannt Kanzel1155Östlich des Klosterberges, etwa 1 km südöstlich der Eisenbahnlinie Dresden - Bautzen - Görlitz Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit mittelkörnigem Granodiorit; hellgraue Farbe;Lamprophyrgänge und ein Aplitgang (etwa 2 -3 m mächtig, aber nicht geradlinig streichend); im oberen Bereichen Absonderung in bis zu 4 m mächtigen Bänken; Material technisch einwandfrei unbekannt Jungfernstein I und II1156800 m südwestlich Cossern, 1 km südlich der Bahnlinie Dresden-Bautzen-Görlitz Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchZwei Steinbrüche, durch Störung getrennt; mittelkörniger, bläulichgrauer Granodiorit (Westlausitzer) in Bänken abgesondert; Schmelzen im Anschluß an die assyntische Faltung; eine gute quaderartige Teilbarkeit durch Klüfte; vier Lamprophyrgänge unbekannt Steinbruch Bolbritz1147Am Westhang des Klosterberges, 1 km südlich Demitz-Thumitz Oberlausitzer Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch, Westlausitzer Biotitgranodiorit, Schmelzen im Anschluß an die assyntische Faltung; weißgraues, mittelkörniges Gesteint; häufig dunkle Kugelschlieren und Einschlüsse unbekannt Steinbruch Vincentius1150Am Westhang des Klosterberges, etwa 2 km südlich des Ortes Demitz - Thumitz, unweit der Bahnlinie Dresden - Bautzen - Görlitz Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchSteinbruch mit Westlausitzer oder Demitzer Granodiorit; gleichmäßiger, hellgrauer mittelkörniger Biotitgranodiorit bestehend aus Quarz, Feldspat und schwarzem Biotit; Schmelzen im Anschluß an die assyntische Faltung; bankige Absonderung unbekannt Sandgrube Medewitz187 Oberlausitzer Gefilde, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss FND Gipfelklippen des Ohorner Steinberges6411,5 km westlich Kindisch Westlausitzer Hügel- und Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Felsenklippen und BlockmeerGehört zum Hochstein - Steinberg - Rücken; Felsenklippen wie Hochstein (siehe Geotop 640); fein- bis mittelkörniger Biotitgranodiorit in plattig übereinandergetürmten Felspartien; an den Hängen Blockmeer; verstärkter Abbau des Granodiorites ND Steinbruch am Hochstein (Steinbruch Buschbauer, Granitwerk am Hochstein, Steinbruch Kindisch)1093Am Osthang des Hochsteins, 500 m südwestlich von Kindisch Westlausitzer Hügel- und Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, SteinbruchBiotitgranodiorit (Westlausitzer Granodiorit) ist mittelkörnig und von grauweißer Farbe; Randbereich zur Grauwacke an der Nordwand der 3. Sohle aufgeschlossen (Grauwackenhornfels, steil gestellt und gefaltet); Absonderung in unregelmäßige flache Bänke unbe