Diese Liste enthält die GeotopeSächsisches Geotopkataster, Darstellung auf der Grundlage von Daten und mit Erlaubnis des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und GeologieInteraktive Karte der Geotope in Sachsen in der Stadt Dresden.
Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Beschreibung Schutzstatus Ehemaliger Steinbruch Borsberg 509500 m südlich Borsberg, 400 m östlich vom Rysselkopf Dresdner Elbtalweitung, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Aufgelassener SteinbruchSteinbruch mit anstehendem fein- bis mittelkörnigem Zweiglimmergranodiorit (Anatexit); blassgrau bis rötlichgrau; stark tektonisch gestört, mit Rutschflächen: Streichen 330 - 340 ° Nordost, Einfallen ca. 60 ° Nord; Material wenig geeignet unbekannt Elbhang Briesnitz 763 Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss Quadersandsteinbruch Heidenschanze (Ehemaliger Steinbruch Heidenschanze) 562400 m nordwestlich Coschütz Mulde-Lößhügelland, ElbezoneAufschluss, Aufgelassener SteinbruchTypisches Transgressionsprofil des Oberen Cenomans; auskeilende Wechsellagerung von Sandsteinen und Konglomeraten (Monzonit); an der Basis 4 Sandsteinbänke mit Kongolomeratverzahnung (Oberhäslicher Schichten) im Hang; Monzonitkonglomerate und -sande, Kalksteine und Pläner (Dölzschener Schichten) ND Felshänge Heidenschanze 762Ostseite Plauenscher Grund, südwestlich der Heidenschanze, Oberkante rechter Talhang Mulde-Lößhügelland, ElbezoneAufschluss, Felsen FND Cenomaner Muschelfels von Dresden-Coschütz (Muschelfelsen) 563Nördlich der Straße Heidenschanze, S-Bahn-Damm; westlich der "Felshänge Heidenschanze", in Nähe des Hangweges, an einer Kleingartenkolonie ElbezoneAufschluss, FelsenIm Steilhang des Plauenschen Grundes; 7 Muschelfelsen (Cenoman) mit 5 kalkhaltigen Sandsteinblöcken und Einschlüssen von Tempestiten (Sturmflutsedimente, entstanden durch Aufwirbelung vorhandener Sedimente und Vermengung der Faunenelemente) ND Ehemaliger Ratssteinbruch 568Östlich Dölzschen, unmittelbar an der Straße Dresden-Freital Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, Aufgelassener SteinbruchSteilwand (unterhhalb der Begerburg im Plauenschen Grund); Überlagerung des Meißner Granit-Monzonit-Massivs durch Oberkreide-Sedimente mit zahlreichen Fossilien; im Übergang Konglomerate; typische Schwellenfazies des Kreidemeeres; Schrägstellung der Schichten ND Wasserfall der Prießnitz 643Im LSG "Dresdener Heide", unterhalb der Heidemühle, 0,5 km östlich des Waldbades Dresden-Klotzsche Westlausitzer Hügel- und Bergland, ElbezoneRelief / LandschaftIm LSG "Dresdener Heide"; stromabwärts Zunahme der Hangneigung und Taltiefe des Prießnitzlaufes; im Bereich des Wasserfalls ist das Prießnitztal als pleistozänes epigenetisches Durchbruchstal im Lausitzer Granodiorit entstanden unbekannt Pläner von Dresden-Torna (Plänermergelaufschluss Ziegeleigrube Torna) 575Westlich Dohnaer Straße ElbezoneAufschlussCa. 0,3 ha großer Aufschluß des oberkreidezeitlichen Plänermergels der Räcknitzer Schichten; überdeckt von pleistozänen Schottern und Lößlehm; in unmittelbarer Nähe der "Tornaer Lehmgruben" FND Ziegeleigrube Torna (Tornaer Lehmgruben) 764Westlich Dohnaer Straße (Aufschlussverhältnisse unklar) ElbezoneAufschluss"Tornaer Lehmgruben" FND Steinbruch an der Mordgrundbrücke (Steinbruch im Zweiglimmergranodiorit) 1039Am Rande der Dresdener Heide, oberhalb der Mordgrundbrücke Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, SteinbruchGranitähnliches Gestein mit zahlreichen Einschlüssen von Fettquarz und hochmetamorphen Gesteinen der nordsächsischen Grauwackenzone (Stolpener Folge); entstanden durch Granitisierung (jedoch nicht vollständiges Aufschmelzen) FND Klippe Gamighübel 570Goppeln-Kauscha, 700 m südlich Pfaffenberg Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, Felsenklippen unbekannt Plänerschleppung im Tännichtgrund 586Am Eingang in den Tännichtgrund, unterhalb des Burgberges, unterhalb der ehemaligen Obermühle Niederwartha. 1 km nordöstlich der Ortsmitte Weistropp Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschlussPlänerschleppung (Niederwarthaer Störung) und Augengneis ND Hoher Stein 569Westlich Coschützer Straße, unterhalb Aussichtsturm zwischen Dresden-Coschütz und Dresden-Plauen Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, FelsenklippeBerühmtester Aufschluss in der Klippenfazies der Elbtalkreide (oberste Dölzschener Schichten) mit Aussichtsturm; im Monzonit ausgekolkte Kessel, mit mergeligem, fossilreichem Kalk ausgefüllt; im Liegenden gut gerundete Monzonitgerölle ND Ehemaliger Steinbruch Hutberg 528500 m nördlich Weißig am Südwest-Hang des Hutberges Westlausitzer Hügel- und Bergland, Lausitz-RiesengebirgsscholleAufschluss, Aufgelassener SteinbruchSteinbruch mit anstehendem Porphyrit, hellbläulich- oder grünlichgraues, dichtes, deckenförmig auftretendes Eruptivgestein auf Sandstein- und Tuffschichten; scharfkantig unebener Bruch; plattige Absonderung parallel zur Oberfläche; zahllose Klüfte ND Findling "Oltersteine" 610Wilschdorf, westlich Radeburger Straße, unweit des Olterteiches im LSG Dresdner Heide Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, TertiärquarzitIn den Kiefernbeständen zwei markante Tertiärquarzit-Blöcke (ca. 2 m hohe Findlinge); sie entstammen dem Niederlausitzer Tertiärgebiet, während der Elsterkaltzeit als Geschiebe nach Wilschdorf; in Weichselkaltzeit durch Windschliff glattpoliert ND
Einzelnachweise
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Dresden Geotope in Dresden Kategorie:Geographie (Dresden) Kategorie:Umwelt- und Naturschutz (Dresden)