Diese Liste enthält die GeotopeSächsisches Geotopkataster, Darstellung auf der Grundlage von Daten und mit Erlaubnis des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und GeologieInteraktive Karte der Geotope in Sachsen im Landkreis Meißen.
Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Beschreibung Schutzstatus Ehemaliger Steinbruch Boselspitze 491500 m westlich Sörnewitz, innerhalb des FND "Boselgebiet" Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, aufgelassener SteinbruchBiotitmonzogranit bzw. Biotitgranodiorit; mittel- bis kleinkörnig, hellbläulich bis hellrötliche Farbe; am Südwesthang stark gequetscht und zerklüftet (vermutlich im Zusammenhang mit einer Verwerfung) FND Findling "Riesenstein" 608In kleinem Feldgehölz am Feldweg östlich des Mühlweges, 1,1 km nördlich des Dorfes und 500 m südöstlich der Taschenmühle Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschluss, FindlingRiesenstein, isolierter großer Findlingsblock von Gangquarz, daneben zwei kleinere Blöcke, im umgebendebn Feldgehölz weitere Geschiebe aus nordischem Kristallin, Blockumfang des großen Blockes 12 m, Blockhöhe 1,5 bis 2,1 m ND Endmoräne der Saalekaltzeit, Niedermuschütz am Eckardsberg 628Eckardsberg bei Naundorf nordwestlich Niedermuschütz ElbezoneRelief / Landschaft, Moräne (?), SanderDer Eckardsberg besteht aus Sanden und Kiesen (Quarz, Kieselschiefer, reichlich nordisches Material, Feuersteine, Sandsteine, Basalt); Rest der saalekaltzeitlichen Endmoräne (?), Sanderbildungen vor der Stauchlage Schwochau-Obermuschütz unbekannt Buntsandstein von Niedermuschütz (Steinbrüche am Eckardtsberg) 556 ElbezoneAufschlussSteinbrüche völlig verrollt und verwachsen; das anstehende Gestein ist nur noch in Form von Lesesteinen zu erkennen unbekannt Blockfeld Heidengräber 609Golkwald zwischen Sandweg und Raupenbergweg, 1,0 km südöstlich Löbsal und 0,8 km nordwestlich Taschenmühle ElbezoneAufschluss, FindlingeCa. 50 größere Steinblöcke sind über einen Hügel mit der Bezeichnung "Heidengräber" verstreut; Reste herausgewitterten Gangquarzes aus dem Meißner Massiv, historischer Versammlungsort, Blöcke auf 40 x 70 m verteilt, Blockhöhen ca. 1 m ND Ehemaliger Steinbruch an der Karpfenschänke (Steinrbruch Reuter) 493Südlich der Karpfenschänke, auf der rechten Elbseite, an der Straße Meißen-Nünchritz Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschluss, aufgelassener SteinbruchIm Biotitgranodiorit des Meißner Massivs feinkörniger, dunkler Mikrodiorit-Gang (Lamprophyr: Spessartit), geringe Mächtigkeit; basisches Ganggestein; Biotit fehlt oder nur spurenweise vorhanden; heute existiert der Steinbruch nicht mehr, auf dem Gelände befindet sich eine Kraftfahrzeug-Werkstatt ND Göhrischfelsen 544Göhrischgebiet; 1,5 km südöstlich Niederlommatzsch Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss, FelsenklippenBesteht hauptsächlich aus Biotitgranodiorit (Biotitmonzogranit); im Südwest-Teil 2 Rhyolith-Gänge; Gesteinsausbildung hier als Säulen; da der Biotitgranodiorit schneller verwitterte, treten die Gänge heute als Felskämme hervor, fallen steil zur Elbe ab FND Biotitmonzogranit im Göhrischgebiet 781Göhrischgebiet; 1,5 km südöstlich Niederlommatzsch. Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschlussBiotitmonzogranit (Meißner Hauptgranit) FND Kaolingewinnung Seilitz 1032Nördlich von Seilitz Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschlussKaolin über Dobritzer Quarzporphyren und Pechstein unbekannt Ehemaliger Steinbruch Tummelsberghttps://www.geologie.sachsen.de/granodiorit-und-buntsandstein-bei-woelkisch-29675.html 555Unmittelbar südlich von Wölkisch an der B 6 Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschluss, aufgelassener SteinbruchBiotitmonzogranit mit aplitischen Gängen; im Ostteil Auflagerung von rötlichen Sandsteinen mit Konglomeratlagen (Trias/Buntsandstein); Ost-West-streichende Verwerfung als strat. Grenze; Erhaltung des Trias-Sediments durch tektonische Absenkungen südlich der Verwerfung Buntsandstein bei der Karpfenschänke 987750 m westnordwestlich der Karpfenschänke, 1,5 km südöstlich Zadel Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, SteinbruchGranit mit Gang von Zehrener Quarzporphyr, diskordant überlagert von Sandstein, Tonstein, Konglomerat des unteren Buntsandsteins, darauf Löß unbekannt Syenodiorit am Heidelberg 500 Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss ND Ehemaliger Syenitbruch Ebersbach 7801,3 km westlich Ebersbach Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss FND Biotitgneis am Gasthof "Einheit" 464Etwa in Ortsmitte Großenhain Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss ND Kupferberg 4661 km nordwestlich Weßnitz und 200 m südlich Bobersberg Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss ND Biotitgneis-Falten von Wessnitz 465Unmittelbar westlich von Weßnitz Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss ND Eisenbahneinschnitt in Zschauitz 548500 m westlich Zschuitz, 300 m südlich des Heiligen Grundes Großenhainer Pflege, ElbezoneAufschluss, anthropogener Geländeeinschnitt ND Steinbruch bei der ehemaligen Fichtenmühle 1033700 m nordöstlich Garsebach Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschluss, auflässiger Steinbruch unbekannt Pechsteinklippen in Meißen-Garsebach 5401,5 km südwestlich Buschbad Meißen nördlich der Mittelmühle Garsebach, Pechsteinklippen Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschluss, FelsenklippenAusgeprägte Klippenbildung der Garsebacher Schweiz, steile Felsen; entstanden als Schmelze aus Eruptionsspalten und rasche Erstarrung zu glasigen Gestein; hier Pechstein von vorwiegend grüner Farbe; Größe ca. 1,3 ha ND Siluraufschluss bei Groitzsch 989Am rechten Hang des Triebischtales im Wald, ca. 1 km westlich Groitzsch Mulde-Lößhügelland, ElbezoneAufschluss, aufgelassener SteinbruchFossillerer dolomitischer Kalkstein auf dünnbankiger Kieselschiefer-Tonschiefer-Wechsellagerung; in den Aufschluss reicht eine Schutthalde aus Devon-Diabas vom Hang oberhalb hinein LSG Ehemaliges Kalkwerk Miltitz 480Bahngässchen 5 Dresdner Elbtalweitung, ElbezoneAufschluss, aufgelassener Kalkbruch, ehemaliger UntertageabbauFelswand über dem Stollenmundloch und Besucherbergwergwerk Ehemaliger Steinbruch Weitzschengrund 475300 m südwestlich Weitzschen, kleiner Altsteinbruch fast vollständig verwachsen, in zwei Klippen am Böschungsfuß ist das Gestein noch gut aufgeschlossen Mittelsächsisches Lößgebiet, ElbezoneAufschluss, aufgelassener Steinbruch Steinbruch Perne 9881,4 km östlich Rothschönberg und nördlich Groitzsch Mulde-Lößhügelland, ElbezoneAufschluss, aufgelassener