Der Robert-Jacobsen-Preis ist ein seit 1993 von der Stiftung Würth ausgelobter Preis für zeitgenössische bildende Künstler. Der Preis wurde nach dem dänischen Bildhauer Robert Jacobsen benannt. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und wird in der Regel alle zwei Jahre vergeben.

Geschichte Nach dem Tod von Robert Jacobsen im Jahr 1993 rief die in Künzelsau ansässige Stiftung Würth den nach ihm benannten Preis ins Leben. Zwischen dem Künstler und dem Unternehmer und Kunstsammler Reinhold Würth war seit den 1970er-Jahren eine langjährige Freundschaft entstanden. 1991 hatte Jacobsen auf dem Vorplatz des neuen Verwaltungsgebäudes der Würth-Gruppe seine größte Skulptureninstallation fertiggestellt. 2012 widmete das Museum Würth Jacobsen eine Retrospektive zum 100. Geburtstag. Der Robert-Jacobsen-Preis wird bis heute von der Stiftung Würth in Kooperation mit dem Museum Würth vergeben.

Bisherige Preisträger 1993: Lun Tuchnowski 1995: Richard Deacon 1997: Magdalena Jetelová 1999: Gereon Lepper 2001: Stephan Kern 2003: Rui Chafes 2005/06: Bernar Venet 2008: Monika Sosnowska 2010: Alicja Kwade 2012: Jeppe Hein 2014/15: Michael Sailstorfer 2016/17: Yngve Holen 2019: Eva Rothschild 2021: Elmgreen & Dragset 2023: Ugo Rondinone 2025: Stella Hamberg

Literatur

Jens Christian Jensen et al.: Raum und Form - Robert Jacobsen zum 100. Geburtstag. Swiridoff, 2012. ISBN 978-3-89929-239-8 Armin Zweite: Skulptur im Fokus der Sammlung Würth. Die Robert Jacobsen Preisträger der Stiftung Würth. Swiridoff, 2015. ISBN 978-3-89929-318-0

Einzelnachweise

Kategorie:Deutsche Auszeichnung (Bildende Kunst) Kategorie:Erstverleihung 1993