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Oberambach (fränkisch: Ejber-ambachW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 4. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „eibərámbɒx“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Oberscheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Oberambach liegt in der Gemarkung Herpersdorf.

Geografie Das Dorf liegt in Tallage am Schönbach, einem rechten Zufluss der Scheine, und am Mordgrundbach, der im Ort als linker Zufluss in den Schönbach mündet. Die Kreisstraße NEA 28 führt an der Schönaichermühle vorbei zur Staatsstraße 2257 (1,7 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2421 bei Burgambach (1,6 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Herpersdorf (1,8 km östlich).

Geschichte

Der Ort wurde 1345 als „Anbuch“ erstmals urkundlich erwähnt. Laut dieser Urkunde hatte das bambergische Amt Oberscheinfeld zwei Huben als Burghutlehen. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Onno, das Grundwort ‚buoch‘ (mhd. für Buchenwald), demnach bedeutet der ursprüngliche Flurname ‚Zum Buchenwald des Onno‘.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld. S. 4 ff. Das Hoch- und Niedergericht sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte bis zum Ende des Alten Reichs das Amt Oberscheinfeld aus. Grundherren waren neben Oberscheinfeld, das Haus Schwarzenberg.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Bd. 4, Sp. 153.

Im Jahre 1803 kam Oberambach infolge des Reichsdeputationshauptschlusses an Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberambach dem Steuerdistrikt Oberscheinfeld und der Ruralgemeinde Oberscheinfeld zugeordnet. Vor 1840 entstand die Ruralgemeinde Herpersdorf, zu der Oberambach gehörte. Am 1. Januar 1972 wurde Oberambach im Zuge der Gebietsreform in Bayern wieder nach Oberscheinfeld eingemeindet.

Baudenkmäler katholische Kapelle Sankt Marien Bildstock

Ehemalige Baudenkmäler Bis in den 1960er Jahren waren sieben Privathäuser in der Denkmalliste verzeichnet.G. Hojer: Landkreis Scheinfeld. S. 221 f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 96 105 93 112 109 98 110 102 99 88 84 70HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1836 und von 1871 bis 1987 als Wohngebäude und 1840 als Häuser. 22 20 17 18 18 16 16 16 15Quelle

Religion Oberambach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Gallus (Oberscheinfeld) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Oberscheinfeld) Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1345