mini|Bundestreffen 2007 Die Ökologische Plattform (ÖPF) ist ein politischer Zusammenschluss innerhalb der Partei Die Linke.

Positionen Ihre Aufgabe sieht die Ökologische Plattform darin, die ökologische Wende innerhalb der Partei Die Linke zu verankern. Sie will aufzeigen, wie der Weg für eine ökologische Politik geebnet werden kann. Eine vollständige solare Energiewende und eine radikale ökologische Steuerreform, die sozial ausbalanciert ist, werden als Kernelemente dafür gesehen. Sie spricht sich gegen die grüne Gentechnik aus und ergriff dazu viele Initiativen innerhalb der Linken.

Die Ökologische Plattform will über neue Lebensweisen nachdenken und nach Wegen suchen, wie die Gesellschaft mit einem Bruchteil der heutigen Materialverbräuche auskommen kann. Durch die jetzige Produktions- und Lebensweise, so die Plattform, gefährde der Mensch die gesamte Lebenssphäre und bürde den nächsten Generationen immer wahrscheinlicher „großes Elend und Siechtum“ auf. Es stelle sich die Frage, wie mit dem bereits unvermeidlichen Anteil des Klimawandels umzugehen sei und wie die Gesellschaft an veränderte Naturbedingungen angepasst werden könne.ÖPF..de 2017 – Schlagwort: Klima: Anpassung an den Klimawandel

Die linken Ökologen setzen sich für eine gerechte kulturelle und wirtschaftliche Kooperation zwischen den Ländern des Trikont und den reichen Industriestaaten ein und lehnen eine Politik ab, die nur die eigenen sozialen Belange im Blick behält. Es sei eine solidarische Weltgesellschaft nötig, in der sich nicht die reichen Staaten auf Kosten der ärmeren Vorteile herausnähmen und ihnen die eigene, als falsche kritisierte Entwicklung aufzwängen.

Nach der Einschätzung von Götz Brandt trete die ÖPF für einen wachstumskritischen „Ökosozialismus ein, wie er von Saral Sarkar entworfen wurde“ und bezieht sich auf das „Sozialismuskonzept“ Heinz Dieterichs.

Die Plattform setzt sich für eine ökologische Verkehrswende ein.ÖPF..de 2017 – Artikel: Verkehrswende

Aktivitäten mini|hochkant|Zeitschrift „Tarantel“ Die Ökologische Plattform engagiert sich auch bei konkreten politischen Aktivitäten vor Ort wie den Castor-Blockaden oder Aktionen gegen den Havel-Ausbau. Bei den linken Ökologen arbeiten auch Nichtparteimitglieder mit.

Die Ökologische Plattform gibt vierteljährlich die Publikation tarantel heraus. Mit der Jubiläumsausgabe 100 teilt die Tarantel mit, ihre Publikationstätigkeit vor allem in das Internet zu verlegen. Außerdem erscheinen seit 2005 regelmäßig Themenhefte unter dem Label Beiträge zur Umweltpolitik.

Im Oktober 2025 ging der russische Oligarch Roman Abramowitsch juristisch gegen einen älteren Artikel auf der Webseite vor.

Mitglieder Eva Bulling-Schröter (* 1956), ehemalige Vorsitzende des Landesverbands Bayern Franz Groll (* 1943), Sachbuchautor Marcus Otto (* 1969)

Weblinks Ökologische Plattform

Einzelnachweise

Kategorie:Die Linke Kategorie:Partei des Demokratischen Sozialismus Kategorie:Umweltpolitik