Als Schenkeldreieck (lateinisch Trigonum femorale, genannt auch Scarpa-Dreieck nach Antonio Scarpa) bezeichnet man ein dreieckiges Gebiet an der Innenseite des Oberschenkels in der Regio subinguinalisDetlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden (= Exa-Med. Band 4b). Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 107. unmittelbar unterhalb der Leistenbeuge. mini|Ein anatomischer Bereich, der seitlich vom M. sartorius, medial vom Musculus adductor longus und oberhalb vom Oberschenkelring begrenzt wird und die Gefäße der tiefen Oberschenkelgefäße, Arterien und Nerven umfasst Im Schenkeldreieck verlaufen unmittelbar unter Haut und Oberschenkelfaszie: Arteria femoralis und deren proximale Abgänge Vena femoralis Nervus femoralis Nervus saphenus zudem wichtige Lymphgefäße, die das Schenkeldreieck unter dem Leistenband durch die Lacuna vasorum erreichen.Detlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden (= Exa-Med. Band 4b). Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 107.

Die Grenzen des Schenkeldreiecks sind beim Menschen: proximal: Leistenband (Ligamentum inguinale) lateral: Musculus sartorius medial: Musculus adductor longus dorsal (Boden): Musculus iliopsoas und Musculus pectineus

Bei den vierfüßigen Säugetieren wird es begrenzt von: oben: Leistenband (Ligamentum inguinale) kranial: Musculus sartorius kaudal: Musculus pectineus Vom Schenkeldreieck setzt sich der Schenkelspalt als Gefäß-Nerven-Straße fort.

Einzelnachweise

Kategorie:Untere Extremität