Wartmannstetten ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Geografie Wartmannstetten liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 21,41 Quadratkilometer. 54,0 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Diepolz () Gramatl () Hafning () Ramplach () Straßhof () Unter-Danegg () Wartmannstetten () Weibnitz ()

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Diepolz, Hafning, Ramplach, Straßhof, Unterdanegg und Wartmannstetten.

Eingemeindungen Eigene Gemeinden bis 1970 waren Hafning, Ramplach, Straßhof und Unterdanegg.

Nachbargemeinden

Geschichte Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Wartmannstetten wurde 1192 im „Formbacher Traditionskodex“ erstmals urkundlich erwähnt. Frühgeschichtliche Funde und Ausgrabungen zeigen, dass die Besiedelung im Gemeindegebiet jedoch schon viel weiter zurückreicht. Der Wartmannstetter Heimatforscher Michael Puhr hat u. a. Funde aus der Steinzeit (Feuerbohrer), Bronzezeit (Kupferschmelzöfen und Schmelzpfannen im Tobel bei Hafning), der jüngeren Eisenzeit (Funde von Resten keltischer Siedlungsstellen) und der Römerzeit (Ziegelöfen) dokumentiert. Die Römer betrieben hier einen Goldbergbau.

Übersicht über die ehemaligen BürgermeisterWolfgang Haider-Berky, Karl Pölzelbauer: Heimatbuch, 800 Jahre Wartmannstetten 1192–1992, S. 129Stefan Summer, Auszüge aus der Vergangenheit des Dorfes Ramplach, 2013, S. 16:

Am 1. Jänner 1971 wurden die Gemeinden Hafning, Ramplach, Straßhof und Unterdanegg zu Wartmannstetten eingemeindet. Mit 24. September 1992 wurde Wartmannstetten das Marktrecht verliehen.

Bevölkerungsentwicklung

Religion Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 85,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,6 % evangelisch. 2,3 % sind Muslime, 0,1 % gehören orthodoxen Kirchen an. 7,6 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Katholische Marien-Dankes-Kirche Wartmannstetten

Wirtschaft und Infrastruktur Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 46, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 93. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 804. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,89 Prozent.

Öffentliche Einrichtungen In Wartmannstetten befinden sich zwei Kindergärten und eine Volksschule.

Politik

Gemeinderat Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP und 4 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP und 6 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP und 6 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP und 5 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP und 4 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP und 3 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP und 4 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP und 4 SPÖ.

Bürgermeister ab Gemeindezusammenlegung 1971–1975 Franz Steininger (ÖVP) 1976–2009 Franz Hubinger (ÖVP) 2009–2024 Johann Gneihs (ÖVP) seit 2024 Martin Scherz (ÖVP)Neuwahl des Bürgermeisters, Vizebürgermeisters und Ergänzungswahl in den Gemeindevorstand. Marktgemeinde Wartmannstetten, abgerufen am 28. Dezember 2024

Weblinks

Website der Marktgemeinde Wartmannstetten

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Schwarza (Leitha) Kategorie:Randgebirge östlich der Mur Kategorie:Ersterwähnung 1192