Zöbern ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Der Name Zöbern kommt von indogermanisch „Savarias“ (idg. „seu-/sou = feucht“) und entwickelte sich von vulgärlat. „Savaria“ über slaw. „Soborja“ zu spätahd. „Zöbir“ (="milchfarbener Fluss, perlendes Wasser"), was so viel wie ein Bach mit stärkerem Gefälle und vielen Schaumkronen bedeutet.

Geografie Zöbern liegt im Industrieviertel in Niederösterreich an der Mündung des Schlager Bachs in den Zöbernbach auf 591 Meter Seehöhe. Die Fläche der Gemeinde umfasst 31,56 Quadratkilometer, davon sind 46,4 Prozent bewaldet und 46,2 Prozent landwirtschaftliche Nutzflächen.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ): Kampichl () Maierhöfen () Pichl () Schlag () Stübegg () Zöbern () Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Zöbern.

Nachbargemeinden

Geschichte Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien.

Bevölkerungsentwicklung

Religion Nach den Daten der Volkszählung 2001 waren 97,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 0,5 % evangelisch. 1,2 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

mini|Pfarrkirche Zöbern Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Burgruine Ziegersberg

Katholische Pfarrkirche Zöbern hl. Georg Burgruine Ziegersberg

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Zöbern ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Von den rund 100 landwirtschaftlichen Betrieben waren im Jahr 2011 mehr als die Hälfte Vollerwerbsbetriebe. Im Produktionssektor waren zwei Drittel der Erwerbstätigen mit der Herstellung von Waren und ein Drittel im Bau beschäftigt. Der größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor war die Gastronomie (Stand 2011). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)1021088889Produktion1275936Dienstleistung6340221132 mini|Ortschaft Zöbern von oben 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Bergbau Zöbern besitzt ein Vorkommen von Kaolin.

Berufspendler Im Jahr 2011 lebten 779 Erwerbstätige in Zöbern. Davon arbeiteten 230 in der Gemeinde und 549 pendelten aus. Aus der Umgebung kamen 138 Menschen, um in Zöbern zu arbeiten.

Verkehr Eisenbahn: Der näheste Bahnhof befindet sich rund zehn Kilometer entfernt in Aspang an der Aspangbahn. Straßen: Durch das Gemeindegebiet verläuft die Süd Autobahn A2. In der Raststätte Zöbern befinden sich neben dem Restaurant auch Übernachtungsmöglichkeiten und Seminarräume.

Öffentliche Einrichtungen In der Gemeinde befindet sich ein Kindergarten. In Zöbern befindet sich die Oldtimer – Autobahnraststation.

Politik mini|Gemeindeamt Gemeinderat Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern: 13 Mandate ÖVP 2 Mandate ZFA 2 Mandate SPZ 2 Mandate FPÖ

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten die folgenden Ergebnisse: Partei 2020 2015 2010 2005 2000 1995 Stimmen % M. St. % M. St. % M. St. % M. St. % M. St. % M. ÖVP 707 66 13 634 62 13 833 78 14 721 74 14 772 79 15 727 73 14 ZFA 130 12 2 171 17 3nicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiert SPZ 126 12 2nicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiert FPÖ 110 10 2 95 9 1nicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiert SPÖnicht kandidiert 129 13 2 232 22 4 248 26 5 203 21 4 154 16 3 BLIZnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiertnicht kandidiert 109 11 2 Wahlbeteiligung 80 % 78 % 81 % 82 % 86 % 88 %

Bürgermeister

Wappen 80px|links Blasonierung: „In einem von Blau und Grün durch einen schräglinken silbernen Wellenbalken erhöht geteilten Schild, unten ein roter Flammen speiender silberner Drache, schrägrechts durchbohrt von einer goldenen Kreuzlanze“!

Die Niederösterreichische Landesregierung hat der Gemeinde Zöbern das Recht zur Führung des beschriebenen Gemeindewappen verliehen.

Das Wappen zeigt in einem durch einen Wellenbalken erhöht geteilten Schild einen von einer Kreuzlanze durchbohrten Drachen als Symbol für den hl. Georg, den Pfarrpatron, und gleichzeitig als Symbol für den Sieg des Guten über das Böse. Die erhöhte Teilung und die grüne Schildfarbe sollen auf die Höhenlage der Gemeinde im Wechselgebiet und auf die Wald- und Viehwirtschaft hinweisen. Der silberne Wellenbalken steht für den Zöbernbach und den Ortsnamen.

Persönlichkeiten Ehrenbürger der Gemeinde 1999: Willi Brandstätter († 2021), langjähriger Gemeinderat und Vizebürgermeister von Zöbern

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten Ernst Ferstl, österreichischer Schriftsteller

Weblinks

Gemeinde Zöbern

Einzelnachweise

Kategorie:Bucklige Welt