Alesheim ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal.

Geografie mini|Alesheim von Süden mini|Luftaufnahme von Alesheim (2020) Lage Alesheim liegt im Altmühltal in der Region Westmittelfranken, acht Kilometer westlich der Kreisstadt Weißenburg in Bayern. Die Westgrenze der Gemeinde bildet die Altmühl, an der auf dem Gemeindegebiet Trommetsheim und Lengenfeld liegen und in die Bäche wie der Störzelbach und der Lüßgraben münden. Im Süden liegt der bewaldete Trommetsheimer Berg. Der geographische Mittelpunkt des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, der sich aus den Mittelwerten der vier Extremkoordinaten des Landkreises berechnet, befindet sich in der Gemeinde Alesheim zwischen Trommetsheim und Lengenfeld in der Flur Heidenburg.

Nachbargemeinden Die Nachbargemeinden sind:

Gemeindegliederung Es gibt 5 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Alesheim (Pfarrdorf) Lengenfeld (Weiler) Störzelbach (Dorf) Trommetsheim (Pfarrdorf) Wachenhofen (Kirchdorf)

Zudem existiert der Wohnplatz Fischerhaus.

Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Alesheim, Trommetsheim und Wachenhofen.´Die Gemarkung Alesheim hat eine Fläche von 9,188 km². Sie ist in 1164 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 7893,53 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Störzelbach.

Geschichte Bis zur Gemeindegründung Im Jahr 1214 wurde der Ort als „Olofsheim“ bzw. „Olafsheim“ erstmals urkundlich erwähnt. 1540 wurde die Kirche St. Emmeram erbaut. Alesheim ist ein ehemaliges Amt der Deutschordenskommende Ellingen, die zur Ballei Franken gehörte und 1796 von Preußen in Besitz genommen wurde. Im Vertrag von Paris (Februar 1806) fiel das Dorf zusammen mit dem preußischen Fürstentum Ansbach durch Tausch wie andere Teile Frankens auch an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. April 1971 die Gemeinden Störzelbach und Wachenhofen eingegliedert. Trommetsheim kam am 1. Mai 1978 dazu.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015 Einwohner 977 953 949 969 972 990 1025 991 953

Politik Bürgermeister Der ehrenamtliche Erste Bürgermeister Manfred Schuster wurde 2008 erstmals gewählt, 2014 mit 93,15 Prozent und 2020 mit 63,6 Prozent der Stimmen bestätigt. Zweite Bürgermeisterin ist Gerda Wenderlein.

Gemeinderat Seit der Wahl des Gemeinderats am 15. März 2020 verteilen sich die Sitze wie folgt auf die einzelnen Parteien und Wählergruppen: auf der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal. Abgerufen am 19. Mai 2022 (englisch). CSU - Freie Wähler Alesheim: 5 Sitze Freie Wählergemeinschaft Trommetsheim: 3 Sitze

Baudenkmäler

Bodendenkmäler

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2020 umgerechnet 749.000 Euro, davon entfielen 103.000 Euro (netto) auf die Gewerbesteuer.

Im Jahr 2020 gab es in der amtlichen Statistik keine Zahlen zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 362. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2035 Hektar. Davon waren 1367 Hektar Ackerfläche und 668 Hektar Dauergrünfläche.

Wappen

Bildung Die Gemeinde betreibt einen Kindergarten mit 50 Plätzen. In der Volksschule werden 127 Schüler von acht Lehrern unterrichtet (Stand 1999).

Persönlichkeiten Ascher Lévy (1588–1635), Rabbiner Theodor Wüst (1880–1965), Verwaltungsjurist und Bezirksamtmann Karl Dunz (1917–2020), Heimatforscher Antonia Katheder (* 1993), Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2010

Literatur

Weblinks

Homepage

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Kategorie:Ersterwähnung 1214 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)

Kategorie:Gemarkung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen