Die Präsidentschaftswahlen in Kirgisistan 2011 fanden am 30. Oktober des Jahres statt. Es waren dies die ersten ordentlichen Wahlen seit dem Sturz des Präsidenten Kurmanbek Bakijew im April 2010 und den Pogromen in Südkirgisistan im Juni desselben Jahres. Mit der Wahl sollte die Übergangsregierung Kirgisistans abgelöst werden.

Kandidaten 83 Kandidaten haben sich registrieren lassen.Erste Präsidentenwahl nach dem Umsturz, handelsblatt.com, 16. August 2011 Die „Präsidentin der Übergangsperiode“, Rosa Otunbajewa, konnte sich nicht wiederwählen lassen.

Die größten Chancen wurden dem Regierungschef Almasbek Atambajew (Sozialdemokratische Partei Kirgisistans), dem Anführer der Partei Ata-Schurt Kamtschibek Taschijew und dem früheren Parlamentspräsident Adachan Madumarow von Butun Kirgisistan zugerechnet., Salzburger Nachrichten online, 30. Oktober 2011

Ergebnis Almasbek Atambajew wurde im ersten Wahlgang mit 63,2 % der Stimmen gewählt.Kirgisen wählen Atambajew zum Präsidenten zeit.de, 31. Oktober 2011

Internationale Beobachter – darunter die OSZE – lobten die Wahl als fair und frei. Die OSZE kritisierte gleichzeitig aber die „bedeutenden Unregelmäßigkeiten“ bei der Stimmenauszählung. Die unterlegenen Hauptkandidaten der Opposition, Madumarow und Taschijew, wollten den Sieg Atambajews deshalb nicht anerkennen.Opposition erkennt Wahlergebnis nicht an, Spiegel Online, 31. Oktober 2011

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