In diesem Artikel sind die Fahrzeuge der Deutschen Bundesbahn (DB) verzeichnet, die zwischen 1949 und 1993 im Einsatz waren. Für Fahrzeuge der Deutschen Bahn AG siehe Liste der Lokomotiv- und Triebwagenbaureihen der Deutschen Bahn AG.
Die Dampflokomotiv-Baureihen sind nach dem Baureihenschema der Deutschen Reichsbahn geordnet, die Elektro-, Diesel- und Kleinlok-Baureihen sowie die Triebwagen- und Bahndienstfahrzeug-Baureihen sind nach dem Baureihenschema der DB geordnet. Bereits vor 1968 vollständig ausgemusterte Baureihen sind unter ihrer Bezeichnung nach dem durch die Deutsche Bundesbahn bis Ende 1967 und Rheinbahn fortgeführten Nummerierungsschema eingeordnet. Für Verbrennungstriebwagen hatte man in den späten 1940er Jahren ein neues Bezeichnungssystem eingeführt.
Dampflokomotiven mini|links|Baureihe 01 mini|Baureihe 05
Die Tabelle gibt in der ersten Spalte die Baureihennummer der betreffenden Fahrzeuge an, die nach dem von der Deutschen Bundesbahn fortgeführten Schema der Reichsbahn benutzt wurde; gegebenenfalls sind Ziffern der Ordnungsnummer mit aufgeführt, wenn diese zur Identifikation von Unterbaureihen nötig sind.
In der zweiten Spalte werden die Baureihennummern nach dem ab 1968 verwendeten Baureihenschema der DB angeführt. Liegt in der zweiten Spalte kein Eintrag vor, waren Anfang 1968 bereits alle Fahrzeuge der Baureihe ausgemustert.
Schnellzug-Schlepptenderlokomotiven Baureihe Herkunft Bauart Betriebsgattung Anmerkungen bis 1967 ab 1968 01 001 Einheitslok 2’C1’ h2 S 36.20 Umbau Einheitslok mit Verbrennungskammer und Henschel-Mischvorwärmer 001 mit Neubaukessel 01.10 Einheitslok 2’C1’ h3 Stromlinienverkleidung bis 1951 entfernt 011 Umbau Einheitslok mit Neubaukessel 012 mit Neubaukessel und Ölfeuerung 03 003 Einheitslok 2’C1’ h2 S 36.17, S 36.18 03.10 2’C1’ h3 S 36.18 Stromlinienverkleidung bis 1951 entfernt Umbau Einheitslok mit Neubaukessel 05 Einheitslok 2’C2’ h3 S 37.19 Stromlinienverkleidung bis 1950 entfernt 06 2’D2’ h3 S 48.18 bis ca. 1951 im Bestand geführt, z-gestellt 10 010 Neubaulok 2’C1’ h3 S 36.22 12 Polnische Baureihe Pu29 2’D1’ h3 S 47.22 z-gestellt, 1951 auf Weisung der Besatzungsmächte verschrottet 13 div. Baureihen 2’B h4v S 24.13 z-gestellt, ex. PKP 17.0–1 Preußische S 10 2’C h4v S 35.17 nurmehr als Bremslok verwendet 17.10–12 Preußische S 10.1 18.1 Württembergische C 2’C1’ h4v S 36.16 18.3 018 Badische IV h.1–3 S 36.17 18.4–5 Bayerische S 3/6 S 36.16, S 36.17, S 36.18 zum Teil DR-Nachbau 18.6 Umbau Bayerische S 3/6 S 36.18 mit Neubaukessel 19.1 Polnische Baureihe Pt31 1’D1’ h2 S 46.18 Um 1950 ausgemustert, z-gestellt -- -- Zwischenüberschrift mit Anker --> Personenzug-Schlepptenderlokomotiven Baureihe Herkunft Bauart Betriebsgattung Anmerkungen bis 1967 ab 1968 23 023 Neubaulok 1’C1’ h2 P 35.18 24 Einheitslok 1’C h2 P 34.15 35 div. ÖBB-Baureihen 1’C1 h2 P 35.17 bis 1952 an ÖBB zurückgegeben 36 div. Baureihen 2’B h2 z-gestellt, ex. PKP 38.2–3 Sächsische XII H2 2’C h2 P 35.15 Einzelstück 38.4 Bayerische P 3/5 H 2’C h4v 38.10–40 038 Preußische P 8 2’C h2 P 35.17 39 Preußische P 10 1’D1’ h3 P 46.19 -- -- Zwischenüberschrift mit Anker --> Güterzug-Schlepptenderlokomotiven Baureihe Herkunft Bauart Betriebsgattung Anmerkungen bis 1967 ab 1968 41 Einheitslok 1’D1’ h2 G 46.18/20 041 Umbau Einheitslok G 46.18 mit Neubaukessel 042 mit Neubaukessel und Ölfeuerung 42 Kriegslok 1’E h2 G 56.17 42.90 Versuchslok G 56.18 mit Franco-Crosti-Vorwärmer 44 044 Einheitslok 1’E h3 G 56.20 auch als 44 ÜK (Übergangskriegslok) beschafft 044 Umbau Einheitslok mit Verbrennungskammer und Henschel-Mischvorwärmer bzw. Standard-Stoker 043 G 56.20 mit Ölfeuerung 45 Einheitslok 1’E1’ h3 G 57.18/20 Umbau Einheitslok mit Verbrennungskammer und Standard-Stoker 045 mit Neubaukessel und Standard-Stoker 50 050–053 Einheitslok 1’E h2 G 56.15 auch als 50 ÜK (Übergangskriegslok) beschafft 50.40 Umbau Einheitslok mit Franco-Crosti-Vorwärmer 52 Kriegslok 54.15–17 Bayerische G 3/4 H 1’C h2 G 34.16 55.0–6 Preußische G 7.1 D n2 G 44.13 55.16–22 Preußische G 8 D h2 G 44.14 55.25–56 055 Preußische G 8.1 G 44.17 56.1 Preußische G 8.3 1’D h3 G 45.17 56.2–8 DR-Umbau Preußische G 8.1 1’D h2 G 45.16 Umbau G 8.1 mit vorderer Laufachse 56.20–29 Preußische G 8.2 G 45.17 57.5 Bayerische G 5/5 E h4v G 55.17 57.10–35 057 Preußische G 10 E h2 G 55.15 58.2–3 Badische G 12.1–7 1’E h3 G 56.16 58.4 Sächsische XIII H 58.5 Württembergische G 12 58.10–21 Preußische G 12 59 Württembergische K 1’F h4v G 67.16 Nur im Bestand, nicht mehr eingesetzt -- -- Zwischenüberschrift mit Anker --> Tenderlokomotiven Baureihe Herkunft Bauart Betriebsgattung Anmerkungen bis 1967 ab 1968 61 Einheitslok 2’C2’ h2t St 37.18 1952 nach Unfall ausgemustert, Stromlinienverkleidung wurde nie entfernt 62 Pt 37.20 64 064 1’C1’ h2t Pt 35.15 65 065 Neubaulok 1’D2’ h2t Pt 47.17 66 1’C2’ h2t Pt 36.16 70.0 Bayerische Pt 2/3 1’B h2t Pt 23.14 70.1 Badische Ig.1–2 Pt 23.14, Pt 23.15 zum Teil DR-Nachbau 71 Einheitslok 1’B1’ h2t Pt 24.15 74.0–3 Preußische T 11 1’C n2t Pt 34.16 74.4–13 Preußische T 12 Pt 34.17 75.0 Württembergische T 5 1’C1’ h2t Pt 35.15 75.1–3 Badische VI b.1–11 1’C1’ n2t Pt 35.14 75.4 Badische VI c.1–7 1’C1’ h2t Pt 35.16 75.10–11 Badische VI c.8–9 76.0 Preußische T 10 2’C h2t 77.0 Pfälzische P 5 1’C2’ Pt 36.16 77.1 Pfälzische Pt 3/6,Bayerische Pt 3/6 1’C2’ h2t 78.0–5 078 Preußische T 18,Württembergische T 18 2’C2’ h2t Pt 37.17 78.10 Umbau Preußische P 8 80 Einheitslok C h2t Gt 33.17 81 D h2t Gt 44.17 82 082 Neubaulok E h2t Gt 55.18 85 Einheitslok 1’E1’ h3t Gt 57.20 86 086 1’D1’ h2t Gt 46.15 auch als 86 ÜK (Übergangskriegslok) beschafft 87 E h2t Gt 55.17 mit Luttermöller-Achsantrieb 89.1 Pfälzische T 3 C n2t Gt 33.14 89.3 Württembergische T 3 Gt 33.10, Gt 33.12 89.6 Bayerische D II (2. Bes.) Gt 33.15 89.7 Bayerische R 3/3 89.8 Bayerische R 3/3 (Bauart 1921) Gt 33.16 89.70–75 Preußische T 3 Gt 33.10, Gt 33.11, Gt 33.12 91.3–18 Preußische T 9.3 1’C n2t Gt 34.15 91.19 Mecklenburgische T 4 Gt 34.11, Gt 34.12, Gt 34.13 91.20 Württembergische T 9 Gt 34.15 92.2–3 Badische X b.1–7 D n2t Gt 44.15, Gt 44.16 92.5–10 Preußische T 13,Oldenburgische T 13 92.20 Pfälzische R 4/4,Bayerische R 4/4 Gt 44.16 93.0–4 Preußische T 14 1’D1’ h2t Gt 46.16 93.5–12 093 Preußische T 14.1,Württembergische T 14 Gt 46.17 94.1 Württembergische Tn E h2t Gt 55.13 94.2–4 Preußische T 16 Gt 55.15 94.5–17 094 Preußische T 16.1 Gt 55.17 95.0 Preußische T 20 1’E1’ h2t Gt 57.19 97.1 Bayerische PtzL 3/4 C1’h2(4v)t Z 34.15 Zahnradlok 97.5 DR-Neubaulok(Württembergische Hz) E h2(4v)t Z 55.15 98.3 Bayerische PtL 2/2 B h2t L 22.11 Lokalbahnlok; sog. "Glaskasten" 98.4–5 Bayerische D XI C1' n2t L 34.10, L 34.11 Lokalbahnlok 98.5 Bayerische PtL 3/4 L 34.11 98.6 Pfälzische D VIII L 34.13 98.8–9 098 Bayerische GtL 4/4 D h2t L 44.11, L 44.12 Lokalbahnlok; zum Teil DR-Nachbau 98.10 DR-Neubaulok D1’ h2t L 45.11 Lokalbahnlok; inoffiziell als Bayerische GtL 4/5 bezeichnet 98.11 097 DR-Umbau Bayerische GtL 4/4 1’D h2t Lokalbahnlok; Umbau GtL 4/4 mit vorderer Laufachse, inoffiziell als Bayerische GtL 4/5 bezeichnet 98.18 LAG Nr. 87 und 88 1’D1’ h2t L 46.12 Lokalbahnlok -- -- Zwischenüberschrift mit Anker --> Schmalspurdampflokomotiven Baureihe Herkunft Bauart Betriebsgattung Anmerkungen bis 1967 ab 1968 99 099 verschiedene Schmalspurloks
Elektrolokomotiven Die elektrischen Fahrzeuge der Deutschen Bundesbahn wurden für den Betrieb mit einer Fahrdrahtspannung von 15 Kilovolt Hertz ausgelegt.
Baureihe Achsfolge Anmerkung bis 1967 ab 1968 E 03 103 C0’C0’ E 04 104 1’C01’ E 10 110 B0’B0’ (Einheitselektrolokomotive) 111 E 10.12 112 E 10 mit geänderter Getriebeübersetzung, 1991 umgezeichnet in Baureihe 113 112.0 1991 von der DR geliehen, daher schon 1991 in 112 umgezeichnet 112.1 1992 von der DB beschafft E 10.12 113 bis 1991 als Baureihe 112 eingeordnet 114 Umzeichnung von Baureihe 112 wegen Beschränkung auf 140 km/h E 16 116 1’D01’ ehemalige Bayerische ES 1 E 17 117 E 18 118 E 19 119 120 B0’B0’ E 32 132 1’C1’ ehemalige Bayerische EP 2 E 33 BBÖ 1029, bis 1952 zurückgegeben als ÖBB 1073 E 40.11 139 B0’B0’ (Einheitselektrolokomotive) E 40 140 E 41 141 143 1990 von der DR geliehen E 44 144 E 44.5 144.5 E 50 150 C0’C0’ (Einheitselektrolokomotive) 151 E 52 152 2’BB2’ ehemalige Bayerische EP 5 155 C0’C0’ 1991 von der DR geliehen, daher schon 1991 in 155 umgezeichnet E 60 160 1’C E 62 1’C1’ ehemalige Bayerische EP 1, Einzelstück E 63 163 C E 69 169 B0 LAG 1–5 E 70.2 B'B' ehemalige Bayerische EG 2 E 71 ehemalige Preußische EG 511 bis EG 537 E 72 1’C1’ BBÖ 1005, bis 1952 zurückgegeben als ÖBB 1072 E 73 05 B0’B0’ Hafenbahn Hamburg Altona (Inselbetrieb 6,25 kV 25 Hz) E 73 06 E 75 175 1’BB 1’ E 80 (A1A)’(A1A)’ E 310 181 B0’B0’ Zweisystemlokomotive, für internationalen Verkehr nach Frankreich und Luxemburg (zusätzlich 25 kV 50 Hz) E 320 182 E 344 183 E 410 184 Mehrsystemlokomotive für Verkehr nach Frankreich, Luxemburg und Belgien (zusätzlich 25 kV 50 Hz / 1,5 kV= / 3 kV=) E 91.0 191 C’C’ ehemalige Bayerische EG 5 E 91.9 191 ehemalige Preußische EG 581 bis EG 594 E 93 193 C0’C0’ E 94 194 E 170 B0’B0’ Akkulokomotive E 244 elektrische Ausrüstung 25 kV 50 Hz
Diesel- und Kleinlokomotiven
Baureihe Achsfolge Anmerkung bis 1967 ab 1968 KDL 01, KDL 15 91 B Kleinstdiesellokomotive, Rangierschlepper 201 001 B0’B0’ Krupp-AEG ME 1500 202 001 Henschel-SSW DE 2000 202 002 und 004 C0’C0’ Henschel-BBC DE 2500 202 003 B0’B0’ 210 B’B’ V-160-Familie mit GasturbineV 16 V 100.10 211 V 100.20 212 V 100.23 213 214 für Tunnelrettungszüge, Umbau aus Baureihe 212 (V 163) 215 V-160-Familie mit Heizdampferzeuger (zum Teil mit stärkerem Motor) V 160 216 V-160-Familie mit Heizdampferzeuger V 162 217 V-160-Familie mit Hilfsdiesel und Heizgenerator (V 164) 218 V-160-Familie mit stärkerem Motor und Heizgenerator V 169 219 V-160-Familie mit Gasturbine (nur Prototyp) V 200.0 220 V 200.1 221 V 300 230 C’C’ Krauss-Maffei ML 3000 C’C’ V 320 232 232 C0’C0’ 1993 von der DR geliehen V 36 236 C ehemalige Wehrmachtslokomotive WR 360 C 14 und Nachbauten V 140 1’C1’ 240 C0’C0’ MaK DE 1024 V 45 245 B beschafft von den Eisenbahnen des Saarlandes V 50 C ehemalige Wilhelmsburger Industriebahn V 51 251 B’B’ 750 mm Spurweite V 52 252 1000 mm Spurweite 259 B0’B0’ / C / C0 verschiedene Lokomotiven im Probeeinsatz V 60 260 C V 60 bis 50 t, ab 1987 als Kleinlokomotive Baureihe 360 261 V 60 mit 54 t, ab 1987 als Kleinlokomotive Baureihe 361 V 65 265 D 267 B’B’ von Speno angemietet für Schienenschleifzüge, ab 1977 Baureihe 715 V 20 270 B ehemalige Wehrmachtslokomotiven WR 200 B 14 V 22 270 B, C ehemalige Wehrmachtslokomotiven WR 220 B und C 279 D Dieselloks der Söhrebahn V 80 280 B’B’ V 88 Vorführlokomotive DH 875 von Henschel V 188 288 D0 + D0 ehemalige Wehrmachtslokomotiven D 311 V 90 290 B’B’ 291 V 29 299 1000 mm Spurweite Kö I 311 B Köf II 321 mechanische Bremse 322 Druckluftbremse, vmax bis 30 km/h 323 Druckluftbremse, vmax bis 45 km/h 324 V 11.9,Köf 99 329 C 1000 mm Spurweite, Köf für Wangerooger Inselbahn 329 501–503 329 B 1000 mm Spurweite, Köf für Wangerooger Inselbahn 329 504 Köf III 331 Antrieb über Rollenketten, vmax = 30 km/h 332 Antrieb über Rollenketten, vmax = 45 km/h 333 Antrieb über Gelenkwellen, vmax = 45 km/h 333.9 ehemalige V 18 und V 19 der Kerkerbachbahn 1975–1981, vmax = 40 km/h Köf III 335 Funkfernsteuerung, Umbau aus Baureihe 333 V 60 360 C bis 1987 Baureihe 260 361 bis 1987 Baureihe 261 364 Funkfernsteuerung, Umbau aus Baureihe 360 365 Funkfernsteuerung, Umbau aus Baureihe 361 Ks 4012–4015 381 B0 Akku-Kleinlok, Vorserie Ks 4071Ks 4815–4820Ks 4859–4870Ks 4903–4910Ks 4979–4993 381 B Akku-Kleinlok Ks 4992"–4993" 382 B0 Akku-Kleinlok, DB Nachbau von 1955
Elektrotriebwagen