Die Non (von lat. nona hora = neunte Stunde) ist eine der kleinen Horen im Stundengebet der katholischen Kirche. Sie wird in der Regel zur neunten Stunde der antiken Tageseinteilung gebetet (etwa 15 Uhr). In dieser Hore gedenkt die Kirche besonders der Sterbestunde Christi am Kreuz und aller Sterbenden.
Geschichtliche Entwicklung Bei den mystischen Ausdeutungen zum Stundengebet in frühchristlicher Zeit verweist Cassianus darauf, schon der Prophet Daniel habe zu den Zeiten der Terz, Sext und Non täglich bei offenem Fenster im Speisesaal zum Herrn sein Gebet gesandt. Weiter führt Cassianus an, die Kirche bete zur neunten Stunde, denn zu dieser Zeit sei der Heiland in die Unterwelt hinabgestiegen und Zur selben Stunde habe der Hauptmann Kornelius im Gebet verharrt und die Apostel Petrus und Paulus seien um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinaufgegangen.Cassian, Von den Einrichtungen der Klöster (De institutis coenobiorum et de octo principalium vitiorum remediis) Drittes Buch: Von dem vorgeschriebenen Officium des Tages
Gliederung Die Non besteht ausNach dem Stundenbuch für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes, Ausgabe 1978. dem einleitenden Versikel mit der Doxologie, dem Hymnus, der Psalmodie, einer Kurzlesung (Capitulum) mit dem Versikel, der Oration und dem Schlussversikel (kann entfallen, wenn die Hore allein gebetet wird).
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Kategorie:Stundengebet