mini|Wappen Triebischtal Triebischtal war eine Gemeinde im sächsischen Landkreis Meißen. Sie schloss sich am 1. Juli 2012 mit der Gemeinde Klipphausen unter deren Namen zusammen.

Geographie Die Gemeinde lag im namensgebenden Triebischtal und den umliegenden Höhenzügen. Sie befand sich inmitten des östlichen Ausläufers des Erzgebirgsvorlandes zwischen dem Osterzgebirge und der Lommatzscher Pflege.

Angrenzende Gemeinden waren Reinsberg, Käbschütztal, Klipphausen, Meißen, Nossen und Wilsdruff.

Vor ihrer Auflösung bestand die Gemeinde Triebischtal aus 20 Ortsteilen. Die Gemeindeverwaltung befand sich im Ortsteil Miltitz.

Geschichte Triebischtal entstand am 1. März 1994 durch den Zusammenschluss der drei Gemeinden Burkhardswalde-Munzig, Garsebach und Miltitz.Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt Am 1. Januar 1999 kam Tanneberg hinzuStBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999, Taubenheim folgte am 1. November 2003.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003

Im Jahr 2011 einigten sich die Gemeinden Triebischtal und Klipphausen, sich freiwillig zu einer größeren Gemeinde zusammenzuschließen. Gründe für den Zusammenschluss waren vor allem die bessere Haushaltslage der Gemeinden sowie die vom Freistaat Sachsen ausgezahlte „Hochzeitsprämie“, die bei freiwilligen Gemeindezusammenschlüssen eine Zahlung von 100 Euro pro Einwohner für die ersten 5000 Einwohner bedeutet. Der Zusammenschluss wurde am 1. Juli 2012 wirksam.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012

Detaillierte Übersicht über die Eingemeindungen der Orte: Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung Alttanneberg 1. Juli 1910 Zusammenschluss mit Neutanneberg zu Tanneberg Burkhardswalde 1. Januar 1973 Zusammenschluss mit Munzig zu Burkhardswalde-Munzig Burkhardswalde-Munzig 1. März 1994 Garsebach 1. März 1994 Groitzsch 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Burkhardswalde Kettewitz 1. April 1938 Eingemeindung nach Sönitz Kobitzsch 1. April 1937 Eingemeindung nach Ullendorf Miltitz 1. März 1994 Munzig 1. Januar 1973 Zusammenschluss mit Burkhardswalde zu Burkhardswalde-Munzig Neutanneberg 1. Juli 1910 Zusammenschluss mit Alttanneberg zu Tanneberg Piskowitz 1. April 1938 Eingemeindung nach Sönitz Robschütz 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Garsebach Roitzschen 1. November 1935 Eingemeindung nach Miltitz Roitzschwiese 1925 Umgemeindung von Robschütz nach Roitzschen Rothschönberg 1. Januar 1973 Eingemeindung nach Tanneberg Schmiedewalde 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Burkhardswalde Seeligstadt 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Taubenheim Semmelsberg 1. April 1939 Eingemeindung nach Garsebach Sönitz 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Taubenheim Tanneberg 1. Januar 1999 Taubenheim 1. November 2003 Ullendorf 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Taubenheim Weitzschen 1. April 1938 Eingemeindung nach Sönitz mini|Portal am Herrenhaus von Alttanneberg

Einwohnerentwicklung Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember): Jahr Einwohner 1998 3360 1999 3376 2000 3350 2001 3362 Jahr Einwohner 2002 3331 2003 4722 2004 4706 2007 4529 Jahr Einwohner 2008 4453 2009 4393

* Gebietsstand vom 1. Januar 2004 (mit Taubenheim)

Verkehr Im Süden des ehemaligen Gemeindegebietes verläuft die A 4, die in diesem Bereich 1999 vom Tanneberger Loch auf die Hochfläche verlegt wurde. Sie ist über die Anschlussstelle Wilsdruff zu erreichen. Die südwestlich verlaufende A 14 erreicht man über die Anschlussstelle Nossen-Ost. Durch die Gemeinde führt die Bahnstrecke Borsdorf–Coswig.

Weblinks

Informationen zur Geschichte des Rittergutes Tanneberg

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen) Kategorie:Klipphausen Kategorie:Gemeindegründung 1994 Kategorie:Gemeindeauflösung 2012