mini|Virginie Ancelot, Lithografie von Marie-Alexandre Alopherahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|Signatur Virginie Ancelot (eigentlich Marguerite-Louise Ancelot; * 15. März 1792 in Dijon; † 21. März 1875 in Paris) war eine französische Schriftstellerin und Malerin.
Ancelot stammte aus einer alteingesessenen Familie in Dijon, ihr Vater war der Abgeordnete N. Chardon.
Mit zwölf Jahren durfte Ancelot 1804 nach Paris, um in verschiedenen Ateliers die Malerei zu erlernen. Dort lernte sie um 1816/17 den Schriftsteller Jacques-François Ancelot kennen und heiratete ihn 1818. Mit ihm hatte sie eine Tochter, Louise-Edmée, die später den Juristen Charles Lachaud (1817–1882) heiratete.
Bis zum Tod ihres Ehemannes 1854 war ihr Salon in der Rue de Lille (Paris) ein beliebter wöchentlicher Treffpunkt von Schriftstellern und Künstlern. Danach zog sie sich mit der Zeit aus der Öffentlichkeit zurück und widmete sich neben ihrem Enkel nur noch dem Schreiben.
Werke (Auswahl) Theaterstücke Le château de ma nièce. Un acte. 1837 Clémence ou la fille de l’avocat. 1839 Isabelle ou deux jours d’experience. Un acte. 1838 Madame Roland. 1843 Marguerite. 1840
Romane Émerance. 1841 Une famille parisienne au XIXe siècle. 1857 La fille d’une joueuse. 1858 Méderine. 1843 Renée de Varville. 1853
Literatur H. Buffenoir: Hommes et demeures célèbres. De Chateaubriand à Ernest Renan. Paris 1914. H. Martineau: Stendhal et le salon de Mme Ancelot. Paris 1932.
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