Das Gebiet der Stadt Frankfurt (Oder) ist nach einem hierarchischen System gegliedert. Die fünf Stadtteile Innenstadt, Beresinchen, Nord, West und Süd werden in 23 Stadtgebiete, diese in 84 Wohnbezirke, diese in etwa 800 Baublöcke und diese in etwa 3.000 Blockseiten unterteilt. Zu Frankfurt (Oder) gehören 32 Ortsteile, Gemeindeteile und sonstige Siedlungsplätze.
mini|Die Gebietsgliederung von Frankfurt (Oder), Stand 2009.1 – Stadtmitte, 2 – Gubener Vorstadt, 3 – Obere Stadt, 4 – Altberesinchen, 5 – Neuberesinchen, 6 – Güldendorf, 7 – Lossow, 8 – Lebuser Vorstadt, 9 – Hansaviertel, 10 – Klingetal, 11 – Kliestow, 12 – Booßen, 13 – Nuhnenvorstadt, 14 – Rosengarten/Pagram, 15 – Lichtenberg, 16 – Süd, 17 – Markendorf, 18 – Markendorf-Siedlung, 19 – HohenwaldeI – Innenstadt, II – Beresinchen, III – Nord, IV – West, V – Süd
Innenstadt [
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] Der Frankfurter Stadtteil Innenstadt besteht aus den Stadtgebieten 11: Stadtmitte, 12: Gubener Vorstadt, 13: Halbe Stadt und 14: Obere Stadt.
Stadtmitte
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] Das Stadtgebiet Stadtmitte hat rund 4.250 Einwohner, welche 2005 im Durchschnitt 44 Jahre alt waren.Märkische Oderzeitung/Frankfurter Stadtbote, 23. August 2005, S. 13. Höhendominante ist der 89 Meter hohe Oderturm. Weiterhin sind die Marienkirche, die Friedenskirche, die Konzerthalle, die städtischen Museen und das Rathaus sehenswert. Drei Gebäude der Europa-Universität Viadrina, das Hauptgebäude, das Audimax und das Gräfin-Dönhoff-Gebäude befinden sich ebenfalls im Zentrum. Die Stadtbrücke ist ein Symbol für die Städtepartnerschaft mit Słubice. Neben der angrenzenden Insel Ziegenwerder ist auch der Lennépark Teil der Grünanlagen im Zentrum. In Stadtmitte markieren Friedenskirche und Marienkirche den ältesten Kern der Stadt.
Das Stadtmitte besteht aus den Wohnbezirken 111: Oderpromenade, 112: Zentrum, 113: Lennépark, 114: Alte Uni und 115: Friedenskirche.
Im Norden wird das Stadtmitte durch das Nordende der Straße Halbe Stadt und in der Verlängerung von der Kiezer Gasse begrenzt; im Osten von der Oder, die zugleich die Ostgrenze Brandenburgs und Deutschland zu Polen ist. Im Süden wird Stadtmitte von der Logenstraße und in deren Verlängerung von der Heilbronner Straße und im Westen von der Straße Halbe Stadt begrenzt.
Gubener Vorstadt
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] Im Stadtgebiet Gubener Vorstadt leben etwa 2.900 Einwohner (2005). Der Stadtteil befindet sich zwischen dem Buschmühlenweg und der Güldendorfer Straße.Märkische Oderzeitung/Frankfurter Stadtbote, 11. Oktober 2005, S. 13. Sehenswert sind unter anderem das historische Gebäude des städtischen Wasserwerks und die Wohnhäuser unweit der Kirche St. Gertraud.
Die Gubener Vorstadt liegt südlich des historischen Stadtkerns an der Straße nach Guben und besteht aus den Wohnbezirken 121: Bahnhofsberg, 122: Klenksberg, 123: Fischerkietz und 124: Oderwiesen.
Im Norden wird die Gubener Vorstadt von der Heilbronner und in der Verlängerung von der Logenstraße begrenzt; im Osten von der Oder, die zugleich die Ostgrenze Brandenburgs und Deutschlands zu Polen bildet. Von der Bahnbrücke im Südosten begrenzt im Süden und Westen die Bahnlinie nach Polen das Gebiet der Gubener Vorstadt, im Nordwesten die Leipziger Straße.
Halbe Stadt [
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Das Stadtgebiet Halbe Stadt besteht aus den Wohnbezirken 131: Katholische Kirche, 132: Kleistforum, 133: Gursches Stift, 134: Thomas-Müntzer-Hof, 135: Weißes Rössel, 136: Lienaupark und 137: Bruno-Peters-Berg.
Im Norden grenzt das Stadtgebiet Halbe Stadt an das Stadtgebiet Hansa Nord entlang der Bergstraße von Höhe Hausnummer Bergstraße 47 bis zur Kreuzung Bergstraße und Lennéstraße/Beckmannstraße. Von dieser Kreuzung an grenzt das Stadtgebiet Halbe Stadt an das Stadtgebiet Lebuser Vorstadt etwa 50 Meter entlang der Beckmannstraße bis zur Einmündung des Poetensteigs. Von dort zeigt der Poetensteig die Grenze an bis einem Punkt nördlich des Hochhauses Halbe Stadt 34, knickt dann nach Süden ab und verläuft an der Nordseite eines Kaufhauses bis zur Berliner Straße etwa auf Höhe der Einmündung der Ziegelstraße. Die Grenze zum Stadtgebiet Lebuser Vorstadt verläuft von hier entlang der Berliner Straße bis zur Südseite des Karl-Ritter-Platzes. Ab hier grenzt sie noch etwa 15 Meter nach Osten an das Stadtgebiet Stadtmitte und folgt dann als Grenze zu Stadtmitte dem nach Süden abbiegenden Verlauf der Straße Halbe Stadt bis zur Einmündung in die Heilbronner Straße. Von der Einmündung Halbe Stadt/Heilbronner Straße bis zur Einmündung Heilbronner Straße/Leipziger Straße bildet die Heilbronner Straße die Grenze zum Stadtgebiet Lebuser Vorstadt. Von der Einmündung Heilbronner Straße/Leipziger Straße entlang der Leipziger Straße nach Norden und über die Kreuzung mit der Straße Karl-Liebknecht-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße hinweg entlang der Kieler Straße bis zur Fußgängerunterführung Karl-Sobkowski-Straße bildet die Leipziger Straße/Kieler Straße die Grenze des Stadtgebiets Halbe Stadt nach Westen zum Stadtgebiet Obere Stadt. Zwischen der Fußgängerunterführung Karl-Sobkowski-Straße und der Bergstraße 47 zeigt ein Fußweg die Grenze an.
Obere Stadt [
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] Das Stadtgebiet Obere Stadt besteht aus den Wohnbezirken 141: Wildenbruch, 142: Botanischer Garten, 143: Kleistpark und 144: Huttenviertel.
Beresinchen [
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] Der Frankfurter Stadtteil Beresinchen besteht aus den Stadtgebieten Altberesichen, Neuberesinchen/Nord, Neuberesinchen/Süd, Güldendorf und Lossow.
Altberesinchen [
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Im Stadtgebiet Altberesinchen wohnen etwa 5.000 Menschen. Der Stadtteil entstand nach 1874 nach Eröffnung der Bahnlinie Berlin-Frankfurt nördlich der Müllroser Straße. Bewohnt wurde Beresinchen hauptsächlich von Arbeitern und Angestellten der Bahngesellschaft. Die Straßen und Plätzen sind hauptsächlich nach Städten und Gemeinden benannt.Märkische Oderzeitung/Frankfurter Stadtbote, 16. August 2005, S. 13.
Das Altberesinchen besteht aus den Wohnbezirken 211: Marienbad, 212: Dresdener Platz, 213: Luckauer Dreieck, 214: Schwänchenteich, 215: Gelbe Presse und 216: Winzerring.
Stadtgebiete Neuberesinchen/Nord und Neuberesinchen/Süd
Die Stadtgebiete Neuberesinchen/Nord und Neuberesinchen/Süd wurden erst ab 1977 großflächig bebaut; sie sind damit die jüngsten Stadtgebiete Frankfurts. Obwohl deren Bevölkerung zwischen 1989 und 2005 um über 50 Prozent sank, sind sie mit 10.250 Einwohnern die bevölkerungsreichsten Frankfurts. Die Stadtgebiete werden von Plattenbauten dominiert, von denen aber in den 2000er Jahren viele abgerissen wurden. Eines der ältesten Gebäude ist der Wasserturm. Am Rand der Stadtgebiete befindet sich ein etwa 100 Meter hoher Funkturm, welcher 2002 saniert wurde.Märkische Oderzeitung/Frankfurter Stadtbote, 30. August 2005, S. 16.
Die Stadtgebiete Neuberesinchen/Nord und /Süd liegen südlich des Stadtgebiets Altberesinchen. Neuberesinchen/Nord besteht aus den Wohnbezirken 221: Spartakusring, 222: Kommunardenweg, 223: Aurorahügel, 224: Schluchtweg, 225: Clara-Zetkin-Ring, 226: Am Arboretum, 227: Jungclaussen und 228: Lutherstift. Das Neuberesinchen/Süd besteht aus den Wohnbezirken 231: Schulsternwarte, 232: Am Mühlental, 233: Schwedenschanze, 234: Fröbelpromenade, 235: Obere Thomasiusstraße, 236: Untere Thomasiusstraße, 237: Funkturm und 238: Wilhelmshöhe.
Güldendorf
Das Stadtgebiet Güldendorf besteht ausschließlich aus dem Wohnbezirk 241: Güldendorf.
Güldendorf wurde 1230 erstmals urkundlich im Privilegienverzeichnis des Moritzklosters in Halle als Cessonovo erwähnt. Auf Befehl der sowjetischen Stadtkommandantur gehörte Güldendorf ab 1945 zum Stadtkreis Frankfurt (Oder). Die Gemeindevertretung entschied die Eingemeindung am 27. Oktober 1946; am 29. Oktober 1947 wurde Güldendorf der Stadt Frankfurt zugeordnet.
Der Ortsteil Güldendorf liegt südlich Neuberesinchens und der Gubener Vorstadt. In Uhrzeigerrichtung begrenzen den Ortsteil im Norden von der Querung der Eisenhüttenstädter Chaussee über die Autobahn die Autobahn selbst, die Bahnlinie nach Müllrose, eine Kleingartenanlage und die Bahnlinie nach Polen bis zum Grenzbahnhof, im Osten die Oder, im Südosten der Weg Viehtrift bis zur Bahnlinie nach Eisenhüttenstadt, im Süden von Südosten her die Bahnlinie nach Eisenhüttenstadt bis zur Lindenstraße, die Lindenstraße selbst und deren Verlängerung nach Südwesten bis zur Einmündung des Güldendorfer Wegs in die Eisenhüttenstädter Chaussee, dann nach Westen in gerader Linie bis zur Bahnlinie nach Müllrose. Im Westen markieren die Bahnlinie nach Müllrose und die Eisenhüttenstädter Chaussee die Begrenzungen.
Lossow
Das Stadtgebiet Lossow besteht ausschließlich aus dem Wohnbezirk 242: Lossow und Helenesee.
Lossow wurde 1328 erstmals urkundlich erwähnt. 1816 kommt Lossow bei der Bildung der Provinz Brandenburg zum Kreis Frankfurt (Oder). 1952 wird es dem Kreis Fürstenberg (Oder) (später Kreis Eisenhüttenstadt-Land) zugeordnet. 1973 wird Lossow Ortsteil von Frankfurt (Oder).
Der Ortsteil Lossow wird in Uhrzeigerrichtung von Westen von der Querung Lindower Weg und Bahnlinie nach Müllrose von der Bahnlinie nach Müllrose, dann von einer geraden Linie nördlich der Kleingartenanlage Küstriner Berg und der Kiesgrube bis zur Einmündung des Güldendorfer Wegs in die Eisenhüttenstädter Chaussee, dann nach Nordosten von einer geraden Linie bis zur Lindenstraße, der Lindenstraße selbst bis zur Bahnlinie nach Eisenhüttenstadt und dann von der Bahnlinie nach Eisenhüttenstadt bis zum Weg Viehtrift begrenzt. Dann zeigt die Viehtrift die Grenze nach Norden an, gefolgt vom Lauf der Oder bis südwestlich von Rybocice die Grenze im Zickzack nach Nordwesten bis ans Ufer des Brieskower Sees verläuft. Dann folgt die Grenze dem östlichen Uferverlauf des Brieskower Sees nach Nordwesten und dann dem westlichen Uferverlauf nach Süden, um dann etwa in der Verlängerung des Verlaufs der Grenze von der Oder her kommend in einem Bogen nach Südwesten südlich des Jugendschachts die Eisenhüttenstädter Chaussee (B112) zu kreuzen und nördlich der Aschegrube und der Margarethensiedlung bis zum Katjasee zu verlaufen. Im Katjasee wendet sich der Grenzverlauf im Zickzack nach Süden, wendet sich am Südufer nach Westen und erstreckt sich südlich des Helenesees in mehreren Haken bis zum Kaisermühler Weg, westlich dessen er dann nach Norden bis auf Höhe der Mitte des Westufers verläuft. Von dort verläuft die Grenze nach Nordwesten bis zur Querung des Lindower Wegs und der Bahnlinie nach Müllrose.
Stadtteil Nord [
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Der Frankfurter Stadtteil Nord besteht aus dem Stadtgebieten Lebuser Vorstadt, Hansa Nord, Klingetal, Kliestow und Booßen.
Lebuser Vorstadt [
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