In der Liste der Baudenkmale in Bad Freienwalde (Oder) sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Stadt Bad Freienwalde (Oder) und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2021.

Legende

Denkmalbereich

Baudenkmale Altglietzen Altglietzen wurde 1337 urkundlich erwähnt. Allerdings sind auf dem Gebiet des Ortes jungsteinzeitliche Gesteinsbeile gefunden worden. Neuglietzen wurde 1758 gegründet, seitdem ist der Name Altglietzen üblich. Im Jahre 2003 wurde Altglietzen ein Ortsteil von Bad Freienwalde.Ilona Rohowski mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 232.

Altranft Altranft liegt auf einem fruchtbaren Schwemmkegel und wurde daher früh besiedelt. So sind Fundstätten aus der Frühsteinzeit bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung Altranft erfolgte 1375 als Ramft im Landbuch des Kaisers Karl IV. 1763 wurde das Dorf Neu-Ranft gegründet, so wurde die Bezeichnung Alt-Ranft üblich. Im Jahre 1375 lebten elf Kossäten vom Fischfang und von der Landwirtschaft. Ein Herrensitz ist im 15. Jahrhundert nachweisbar. Im Jahre 1827 zerstörte ein Brand die Wirtschaftsgebäude des Guts, sie wurden wieder aufgebaut. 1829 zerstörte ein Brand den Anger mit fast allen Gebäuden. 1994 wurde Altranft zu Bad Freienwalde eingemeindet.Ilona Rohowski mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 246–247.

Bad Freienwalde (Oder) Bad Freienwalde wurde das erste Mal im Jahre 1316 erwähnt. Nach 1369 nahm die Familie Uchtenhagen den Ort in Besitz, dies endete mit dem Tod des letzten Familienangehörigen im Jahre 1618. Die Stadt wurde danach unter kurfürstliche Verwaltung gestellt. Ab dem späten 17. Jahrhundert begann die Entwicklung zur Kur- und Badeanstalt.

Bralitz Auf dem Gebiet des Ortes siedelten schon zur Jungsteinzeit Menschen. Urkundlich erwähnt wird Bralitz 1337 als Gralizen. Im Jahre 1604 lebten hier elf Fischer, ein Hüfner und ein Kossät. 1809 brannte das halbe Dorf ab, es wurde wieder aufgebaut. Im Jahre 1839 wurde ein Friedhof angelegt, 1890 wurde die Kirche eingeweiht. 2003 wurde Braltiz ein Teil von Bad Freienwalde (Oder).

Hohensaaten

Neuenhagen Neuenhagen wird das erste Mal im Jahre 1337 erwähnt.

Neuglietzen

Neutornow

Schiffmühle

Sonnenburg

Ehemalige Baudenkmale

Einzelnachweise

Literatur Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4. Ilona Rohowski mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7.

Weblinks

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